____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Weener
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Weener ist eine Kleinstadt in Ostfriesland im Nordwesten des deutschen Bundeslandes Niedersachsen. Es ist die einzige Stadt der historischen Region Rheiderland, und sie erstreckt sich linksseits der Ems. Politisch gehÜrt Weener seit 1932 zum Landkreis Leer und war vorher die Kreisstadt des Kreises Weener, der mit dem Rheiderland nahezu flächengleich war.
Weener hat 15.215 Einwohner auf 81,24 Quadratkilometer Fläche. In der Kernstadt Weener leben mit rund 6700 Einwohnern knapp 43 % aller Weeneraner. Die Stadt ist durch Eingemeindungen im Jahr 1973 stark gewachsen. 4,4 % der Einwohner der grenznahen Stadt sind Niederländer.
In vergangenen Jahrhunderten hatte Weener einen Hafen an der Ems und lag an der linksemsischen Handelsroute ins sßdlich gelegene Mßnsterland. Die Stadt war vor allem durch ihre Vieh- und Pferdemärkte bekannt und exportierte landwirtschaftliche Handelsgßter. Mittlerweile spielen der Hafen als Warenumschlagsort und der Viehhandel keine Rolle mehr. Wirtschaftlich ist Weener vom Einzelhandel fßr die Region Rheiderland, von der Landwirtschaft und vom Tourismus geprägt. In der Stadt befinden sich auch einzelne Industriebetriebe.
Auf kulturellem Gebiet hat Weener durch das Organeum Bedeutung. Das ist ein Kultur- und Bildungszentrum mit einem Museum fĂźr Tasteninstrumente inmitten der Orgellandschaft Ostfriesland, einer der bedeutendsten Orgellandschaften weltweit. In der um 1230 erbauten Georgskirche steht darĂźber hinaus eine Orgel von Arp Schnitger, die als eines seiner Spätwerke gilt. AuĂer der Georgskirche ist unter den Sakralbauten die Stapelmoorer Kirche zu nennen: Die romano-gotische Kreuzkirche gilt als einer der herausragenden Kirchenbauten Ostfrieslands.
Contents
⢠Geographie
⢠Nachbargemeinden
⢠Stadtgliederung
⢠Flächennutzung
⢠Klima
⢠Schutzgebiete
⢠Geschichte
⢠Mittelalter
⢠Nachkriegszeit
⢠Eingemeindungen
⢠Politik
⢠Stadtrat
⢠Bßrgermeister
⢠Wappen
⢠Flagge
⢠Religion
⢠Christentum
⢠Judentum
⢠Profanbauten
⢠Sprache
⢠Sport
⢠Landwirtschaft
⢠Verkehr
⢠Medien
⢠Bildung
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geographie
Lage und Ausdehnung
Die Stadt Weener liegt im sĂźdwestlichen Ostfriesland. Sie ist die einzige Stadt der Region am westlichen Ufer der Ems. Sie bezeichnet sich selbst auch als âGrĂźne Stadt im Rheiderlandâcite-ref-2[2] und ist das Zentrum des deutschen Teils der Region. Unweit der Stadt liegen der Dollart und die Grenze zur niederländischen Provinz Groningen. Nahe gelegene GroĂstädte sind Oldenburg und Groningen in den Niederlanden. Das Regionale Raumordnungsprogramm des Landkreises Leer teilt der Kernstadt Weener die Funktion eines Grundzentrums fĂźr das Stadtgebiet zu.cite-ref-3[3] Das Stadtgebiet von Weener umfasst den sĂźdĂśstlichen Teil des Rheiderlandes und hat in Nord-SĂźd-Richtung eine Länge von 15,2 Kilometern, in Ost-West-Richtung beträgt die Ausdehnung maximal 10,6 Kilometer.
Geologie, BĂśden und Hydrologie
Das Weeneraner Stadtgebiet vereint die drei typischen Landschaftsformen Ostfrieslands in sich: Marsch, Moor und Geest. Der geologische Untergrund wird durch Sedimente aus dem Pleistozän und Holozän bestimmt. Das Kerngebiet der Stadt liegt auf einem GeestrĂźcken entlang der Ems, der in der Saale-Eiszeit durch den Druck des von Norden vordringenden Eises aufgestaucht wurde.cite-ref-4[4] Dieser GeestrĂźcken erstreckt sich von Diele im SĂźden bis zur Kernstadt und Beschotenweg im Norden. Unmittelbar vor der Kernstadt erreicht er eine HĂśhe von 6,0 m Ăźber NHN. Das Stadtgebiet selbst liegt auf einer HĂśhe von 2,1 bis 2,4 m Ăźber NHN. Es sind PodsolbĂśden in trockener Lage mit Ortstein darunter.cite-ref-5[5] SĂźdlich von Stapelmoorerheide schlieĂt sich ein kleiner Streifen PodsolbĂśden in feuchter Lage an, Ăśrtlich auch mit Anmoor und abgetorften Flächen. Im äuĂersten SĂźdwesten bei Dielerheide findet sich zudem Hochmoor, desgleichen im Norden des Stadtgebietes bei Weenermoor. Im nĂśrdlichen Stadtgebiet schlieĂen sich Ăśstlich von Weenermoor Ăźberschlickte Randmoore (Ăberflutungsmoore) an. Weiter in Richtung Ems gibt es KnickmarschbĂśden und schlieĂlich Ăbergangs-BrackmarschbĂśden. Im SĂźden der Stadt finden sich nahe der Ems FlussmarschbĂśden.
Durchzogen ist das Stadtgebiet von einem engmaschigen Netz aus Gräben und Sieltiefen, die zur Entwässerung dringend nĂśtig sind.cite-ref-6[6] Die SchĂśpfwerke Diele und Stapelmoor, denen die nach den Orten benannten Sieltiefe zuflieĂen, entwässern das sĂźdliche Stadtgebiet zur Ems. Im nĂśrdlichen Kernstadtbereich besteht ein weiteres SchĂśpfwerk, das vom Buschfelder Sieltief gespeist wird. Dieses SchĂśpfwerk entwässert den zentralen Bereich der Stadt. Gekreuzt wird das Buschfelder Sieltief vom Dwarsdeep (plattdt.: Quertief), das in etwa parallel zur Ems verläuft und die in West-Ost-Richtung verlaufenden Sieltiefe miteinander verbindet. Das Dwarstief kreuzt in der nĂśrdlichen Nachbargemeinde Jemgum unter anderem das GroĂsoltborger Sieltief, das somit auch Teile des nĂśrdlichen Weeneraner Stadtgebietes entwässert. Lediglich ein sehr geringer Teil der Stadtfläche entwässert zum Dollart: Es sind die westlichsten Teile der Gemarkungen Tichelwarf und Holthuserheide. Sie entwässern letztlich Ăźber das in der Nachbargemeinde Bunde verlaufende Wymeerer Sieltief. Zuständig fĂźr die Entwässerung ist die Sielacht Rheiderland, die gemeinsam mit der Rheider Deichacht ihren Sitz in der Nachbargemeinde Jemgum hat.
Nachbargemeinden
Weener grenzt an sechs Kommunen. Dies sind im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen, Bunde, Jemgum, Leer und Westoverledingen (jenseits der Ems). Diese vier Kommunen liegen im Landkreis Leer. Zudem grenzt Weener an Papenburg (jenseits der Ems) und Rhede, beide im Landkreis Emsland.
Stadtgliederung
Die Stadt Weener besteht aus der Kernstadt und 14 weiteren Stadtteilen. Angegeben sind die Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2017.
Ortschaften im kommunalrechtlichen Sinne sind dabei Beschotenweg, Diele, Holthusen, Kirchborgum, Stapelmoor, St. Georgiwold, Vellage, Weener und Weenermoor.cite-ref-8[8] Bei diesen handelt es sich um die Kommunen, die sich 1973 zur neuen Stadt Weener zusammenschlossen. Die Ăźbrigen Ortsteile gehĂśrten frĂźher zu einer jener Ortschaften.
Flächennutzung
| Nutzung | Hektar |
|---|---|
| Gebäude- und Freifläche | 871 |
| davon Wohnfläche | 566 |
| davon Gewerbe- und Industriefläche | 61 |
| Betriebsfläche | 6 |
| Erholungsfläche | 68 |
| davon GrĂźnanlage | 48 |
| Verkehrsfläche | 444 |
| davon StraĂe, Weg, Platz | 379 |
| Landwirtschaftsfläche | 5914 |
| davon Moor | 4 |
| Wasserfläche | 396 |
| Waldfläche | 193 |
| Flächen anderer Nutzung | 232 |
| davon FriedhĂśfe | 6 |
| davon Unland | 94 |
| Gesamtfläche | 8124 |
Die Flächennutzungstabellecite-ref-9[9] zeigt, dass Weener im Bundesvergleich â wie fast alle ostfriesischen Kommunen â Ăźber einen Ăźberdurchschnittlichen Anteil an Landwirtschaftsflächen verfĂźgt. Er beträgt 72,8 % und liegt damit deutlich Ăźber dem deutschen Durchschnitt von 52,3 %, jedoch leicht unter dem ostfriesischen Durchschnitt von rund 75 Prozent.cite-ref-10[10] Knapp 4,9 % der Gesamtfläche Weeners sind mit Entwässerungsgräben und Tiefs von Wasser bedeckt, womit der deutsche Durchschnitt von 2,3 % Wasserflächenanteilcite-ref-11[11] um etwa das Doppelte Ăźberschritten wird. Extrem unterdurchschnittlich ausgeprägt ist hingegen der Waldanteil im Stadtgebiet. Mit 2,37 % unterschreitet er sogar den ostfriesischen Mittelwert von 2,6 %, der seinerseits im deutschlandweiten Vergleich sehr niedrig ist: Der Waldanteil an der Gesamtfläche Deutschlands liegt bei 30,1 %.
Klima
Weener liegt in der gemäĂigten Klimazone, im Einfluss der Nordsee. Im Sommer sind die Tagestemperaturen tiefer, im Winter häufig hĂśher als im weiteren Inland. Das Klima ist von der mitteleuropäischen Westwindzone geprägt.
Nach der Klimaklassifikation von KĂśppen befindet sich die Stadt in der Einteilung Cfb.cite-ref-12[12] (Klimazone C: warm-gemäĂigtes Klima, Klimatyp f: feucht-gemäĂigtes Klima, Untertyp b: warme Sommer). Innerhalb der gemäĂigten Zone wird es dem Klimabezirk Niedersächsisches Flachland Nordsee-KĂźste zugeordnet, der maritim geprägt ist und sich durch relativ kĂźhle und regenreiche Sommer, verhältnismäĂig milde, schneearme Winter, vorherrschende West- und SĂźdwestwinde sowie hohe Jahresniederschläge auszeichnet.
Wetterdaten werden fĂźr das benachbarte Leer erhoben, das ähnliche klimatische Bedingungen aufweist: Die Temperaturen liegen dort derzeit im Jahresmittel bei 9 °C mit HĂśchstwerten in den Monaten Juli und August um die 20 °C und mittleren Niedrigstwerten um â2 °C im Dezember und im Januar. Die meisten Regentage gibt es mit jeweils 14 im November und Dezember, die wenigsten im März und Mai, wo an neun Tagen Niederschlag fällt. Die Zahl der durchschnittlichen Sonnenstunden pro Tag schwankt zwischen einer (Dezember/Januar) und sechs Stunden (Mai/Juni).cite-ref-13[13] Die mittlere frostfreie Zeit wird mit 170 bis 187 Tagen angegeben. Die mittlere Niederschlagsmenge liegt bei 738 mm/Jahr, die mittlere jährliche Sonnenscheindauer bei 1550 bis 1600 Stunden.cite-ref-14[14]
Schutzgebiete
Auf dem Gebiet der Stadt Weener befindet sich das Naturschutzgebiet (NSG) PĂźttenbollen, ein Moorkomplex. Das NSG SĂźderkolk, das zum Teil auch auf dem Gebiet der Nachbargemeinde Bunde liegt, ist ein langsam verlandender Kolk. AuĂerdem hat Weener einen Anteil von etwa einem Achtel am NSG Emsauen zwischen Herbrum und Vellage.
Anteil hat Weener zudem am 8750 ha groĂen Landschaftsschutzgebiet âRheiderlandâ, das sich auch auf die Nachbargemeinden Bunde und (vor allem) Jemgum erstreckt. Es hat laut NLWKN ânationale bis internationale Bedeutung (âŚ) fĂźr nordische Gänse, die hier Ăźberwintern und denen landwirtschaftliche Nutzflächen zur Nahrungssuche dienen. Die GrĂźnlandbereiche haben nationale bis internationale Bedeutung als Zwischenrastplatz namentlich fĂźr Goldregenpfeifer, GroĂer Brachvogel, Regenbrachvogel und Kiebitz.âcite-ref-15[15]
Als geschĂźtzte Landschaftsbestandteile sind darĂźber hinaus der Hessepark in der Kernstadt ausgewiesen, eine Eichenallee in Stapelmoor sowie zehn weitere Baumreihen und Solitärbäume in Holthuserheide, Holthusen und der Kernstadt. Sechs weitere Baumgruppen und Solitärbäume in der Kernstadt genieĂen Schutz als Naturdenkmale, ebenso wie ein Kastanienhain in Stapelmoor.cite-ref-16[16]
Geschichte
Ur- und FrĂźhgeschichte
Das auf der Geest befindliche Kernstadtgebiet von Weener befindet sich auf uraltem Siedlungsgebiet. Durch zahlreiche Funde ist eine Besiedelung des GeestrĂźckens seit der Steinzeit nachgewiesen. Im Ortsteil Diele, einem Haufendorf, wurden ebenfalls Funde aus der Steinzeit gemacht.
Aus der Mittelsteinzeit sind auch entlang der Ems Funde gemacht worden, die auf die Anwesenheit von Menschen hindeuten. Selbiges gilt fĂźr die benachbarten, aber deutlich besser erforschten Nordostniederlande. Im nahe gelegenen Landschaftspolder in der Nachbargemeinde Bunde wurde 1992 âeine Geweihaxt aus dem Geweih eines erlegten Rothirsches aus dem Mesolithikum oder der jĂźngeren Bronzezeitâ gefunden.cite-ref-17[17]
Die Flussmarsch der Ems wurde ab der älteren vorrĂśmischen Eisenzeit, etwa im 7. Jahrhundert v. Chr., planmäĂig besiedelt. Die Menschen siedelten auf einem schmalen Streifen auf dem Emsuferwall, der sowohl Schutz vor dem Wasser des Flusses bot als auch hoch genug gelegen war, um die Moräste des Sietlandes zu umgehen. Dieses hatte sich westlich des Emsuferwalls gebildet, als sich durch einen Anstieg des Meeresspiegels das Emswasser zunehmend staute und der natĂźrlich Abfluss des Regenwassers aus dem Hinterland immer mehr ins Stocken geriet. Die Siedler fanden, vom Fluss aus betrachtet landeinwärts, eine von der Tide beeinflusste Schilfzone, Weichholzauen mit WeidengebĂźschen und -wald sowie Hartholzauen mit Ulmen, Erlen, Eichen und Eschen vor.cite-ref-18[18]
âDie ersten Siedler rodeten die auf den Sedimenten der DĂźnkirchen-0-Transgression gewachsenen Auenwälder. Dabei bevorzugten sie die Hartholzaue auf den hohen Lagen des Uferwalls als Siedlungsplätze und Ackerland. Hier war es trockener, und Eschen, Eichen und auch Ulmen boten geeignetes Bauholz fĂźr den Hausbau in nächster Nähe. Die niedrigere Weichholzaue am FluĂufer und die Bruchwälder am Rande des Sietlandes lieferten Weiden- und Erlenholz fĂźr die Flechtwände der Häuser und andere BedĂźrfnisse. Aus den farnreichen RĂśhrichten, den GroĂseggenrieden und den ErlenbrĂźchen des Sietlandes im Westen gewann man Stallstreu, Heu und vermutlich auch Schilf fĂźr die Dächer der Häuser.â
â
Wolfgang Schwarz
:
Die Urgeschichte in Ostfriesland, S. 154
FĂźr die Mittlere Bronzezeit ist das Gebiet des SĂźder Hilgenholt ein wichtiger Fundplatz. Obgleich ein GroĂteil des Areals Ăźberbaut ist, konnten dort fĂźnf Hausgrundrisse der Elp-Kultur (1600â900 v. Chr.) dokumentiert werden. Zudem wurden einfache steilwandige Näpfe, die teilweise mit Fingerkniffen verziert sind, und groĂe, glattwandige doppelkonische TĂśpfe gefunden. Die Elpkultur gilt als regionale Gruppe der europäischen HĂźgelgräberbronzezeit, die sich westlich der Weser, nĂśrdlich der Mittelgebirge und in den Nordost- und Mittelniederlanden entwickelte.cite-ref-19[19]
Die Hausgrundrisse werden als groĂe, 20â30 Meter lange GehĂśfte mit Viehställen und Speichern gedeutet. Unmittelbar an die Siedlung schloss sich ein Gräberfeld an, das wahrscheinlich der jĂźngeren Bronzezeit zuzuordnen ist. SĂźdĂśstlich des Fundgebietes wurden Speicher und ein Gräberfeld der frĂźhen Eisenzeit mit zwĂślf Urnenbestattungen und drei Leichenbrandlager entdeckt.cite-ref-20[20]
Die Marschsiedlungen nahe der Ems erlaubten sowohl Viehzucht als auch Ackerbau. Unter den Nutztieren waren Rinder und Schafe vorherrschend. In einer Siedlung im nĂśrdlich von Weener gelegenen Hatzum wurden 53 % Rinderknochen und 22 % Schafsknochen bei Ausgrabungen entdeckt. DemgegenĂźber lag der Anteil an Pferde- (8 %) und Hundeknochen (3 %) sehr niedrig. Während die Rinder auf den sĂźĂen Weiden der Flussmarsch grasten, wurden die Schafe auf den minderwertigeren BĂśden gehalten. Genutzt wurde bei den Rindern deren Fleisch, Milch, Knochen und Fell, auĂerdem dienten sie als Zug- und Lasttiere. Inwieweit dies auch auf das Pferd zutraf, ist bis dato nicht festzustellen gewesen. Schafe lieferten darĂźber hinaus Wolle. Ăber weitere Haustiere, etwa GeflĂźgel, ist ebenfalls noch nichts bekannt.cite-ref-21[21] Der Fischfang war trotz der Nähe zum Fluss nur von untergeordneter Bedeutung.cite-ref-22[22] Neben Pflanzen, die auch auf der Geest angebaut wurden wie etwa Emmer oder Nacktgerste, fanden sich â wegen der besseren Anbaubedingungen in der Marsch â auch Hinweise auf den Anbau von Ackerbohnen und Lein.
Nur unwesentlich nĂśrdlich des Weeneraner Stadtgebiets, bei Jemgum, befindet sich der Fundplatz Bentumersiel, der auf die Anwesenheit von RĂśmern in der Antike hindeutet.
Mittelalter
Der Ort Weener ist weit Ăźber 1000 Jahre alt. Es waren MĂśnche aus dem Kloster Werden, die um das Jahr 900 eine erste hĂślzerne Kirche auf dem heutigen Alten Friedhof bauten. Die Kirche war Johannes dem Täufer geweiht. Die erste urkundliche Erwähnung Weeners datiert auf das Jahr 951 und stammt aus dem Heberegister des Klosters Werden. Aus der Ansiedlung entwickelte sich Ăźber die Jahrhunderte zunächst ein StraĂendorf um die heutige Norder-, SĂźder- und KreuzstraĂe. Die alte Holzkirche wurde im Laufe der Zeit zu klein fĂźr die wachsende BevĂślkerung. Im frĂźhen 13. Jahrhundert ging man daher in Weener wie in vielen anderen ostfriesischen Orten daran, alte Holzkirchen durch Steinbauten zu ersetzen: Die Georgskirche stammt aus den Jahren um 1230.
Etwa vom 11. bis spätestens zum 14. Jahrhundert wurden im heutigen Stadtgebiet mehrere Moorkolonien angelegt, die nach der damals neuen Kolonisationsform durch das Aufstreckrecht (ostfriesisches Platt: Upstreekrecht) bestimmt wurden. Dabei durften Siedler, die sich am Geestrand nahe einem Moore angesiedelt hatten, ihre Parzellen parallel zueinander so lange ins Moor vortreiben, bis sie auf natĂźrliche Hindernisse oder auf Parzellen anderer Siedler stieĂen, die von anderen Richtungen aus das Moor kultiviert hatten. Das Moor wurde kultiviert, indem der Torf abgetragen und das Land mit natĂźrlichem DĂźnger aus angrenzenden GrĂźnlandzonen der Moormarschgebiete versorgt wurde.
âDie GrĂśĂe des Ackerlandes stand somit in jener Zeit in einem proportionalen Verhältnis zum Umfang des natĂźrlichen GrĂźnlandes. Dieser Aspekt muss den Kolonisten zu Beginn der ErschlieĂung der Moore bewusst gewesen sein, denn Aufstrecksiedlungen sind in Ostfriesland und auch in den Niederlanden nur dort anzutreffen, wo grĂźnlandträchtige Niederungsgebiete unmittelbar an Hochmoore angrenzen.â
â
Eckhard Wassermann
:
Siedlungsgeschichte der Moore S. 98
Zu den Ortschaften, die sich durch das Aufstreckrecht ausbreiteten, zählen Weenermoor, St. Georgiwold, Stapelmoorerheide und Holthuserheide.cite-ref-24[24] Eine Besonderheit ergab sich dabei in St. Georgiwold, mehr noch in Weenermoor: Durch Bodenabsenkungen und Vernässung waren die Siedler gezwungen, ihre Upstreeken immer weiter in das abgetorfte Moor zu treiben und aus wirtschaftlichen Erwägungen (immer längere Wege zwischen Feld und Hof) ihre Wohnplätze weiter in das bereits abgetorfte Areal zu verlegen. In Weenermoor wurde die Siedlung daher im Laufe der Kolonisation gleich dreimal verlegt.cite-ref-25[25]
Durch Flutkatastrophen und PestausbrĂźche im 14. Jahrhundert und die damit verbundenen wirtschaftlichen EinbrĂźche bildete sich das Ostfriesische Häuptlingswesen aus, indem einzelne Familien aus dem althergebrachten Prinzip der Friesischen Freiheit ausbrachen und sich zu AnfĂźhrern eines (Ăźberschaubaren) Raumes aufschwangen. Im Rheiderland haben sich jedoch nie Häuptlingsgeschlechter herausgebildet, die eine ähnliche Bedeutung erlangt haben wie jene im nĂśrdlichen Ostfriesland, etwa die tom Brok oder Attena. Die Stellung der Häuptlinge im Rheiderland innerhalb des gesamtostfriesischen MachtgefĂźges jener Tage war eine untergeordnete. Vor allem waren sie lokal GroĂgrundbesitzer. Stattdessen geriet das Rheiderland in den Einflussbereich des Moormerlander Häuptlings Focko Ukena, der nach der Schlacht auf den Wilden Ăckern 1427 fĂźr kurze Zeit der mächtigste Häuptling Ostfrieslands war. Er unterlag jedoch in einem folgenden Machtkampf dem Freiheitsbund der Sieben Ostfrieslande unter der FĂźhrung der Cirksena, die sich schlieĂlich als das fĂźhrende Geschlecht Ostfrieslands behaupteten und 1464 mit der Grafschaft Ostfriesland belehnt wurden. Ein Jahr zuvor wurde der Häuptling Wiart Memminga, der auf der Memmingaburg in Weener saĂ, noch im Zuge der Festsetzung der Grenze zwischen dem Bistum MĂźnster und Ostfriesland bei Brual und Diele erwähnt.cite-ref-26[26]
Von der MachtĂźbernahme der Cirksenas 1464 bis zum Ende des DreiĂigjährigen Kriegs (1648)
Nachdem sich die Cirksena als Herrschaftshaus ßber Ostfriesland durchgesetzt hatten, begannen sie, eine Amtsverwaltung in der Region aufzubauen. Das sßdliche Rheiderland mit Weener wurde von der 1433 erbauten Festung Leerort als Sitz eines gräflichen Amtmannes aus verwaltet.cite-ref-27[27]
Aufgrund der Grenzlage des Rheiderlandes gegen die Niederlande im Westen und das Hochstift Mßnster im Sßden war Weener vom 15. bis ins späte 17. Jahrhundert mehrfach Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen, unter denen der Ort und die umliegenden DÜrfer schwer zu leiden hatten. Von besonderer Bedeutung fßr die Verteidigung Ostfriesland gen Sßden war die vermutlich schon im 14. Jahrhundert errichtete Dieler Schanze im heutigen Stadtteil Diele.cite-ref-28[28]
Bei kriegerischen Auseinandersetzungen im Jahre 1492 lieĂ der Bischof von MĂźnster, Heinrich von Schwarzburg, die Kommende DĂźnebroek, Bunde und Wymeer im Rheiderland plĂźndern und nahm anschlieĂend Weener ein. Eggerik Beninga berichtet darĂźber in seiner Cronica der Fresen:
â1492 up den dag Dionisii is Bisschup Hindrik van Schwartzenberg viantliker wyse (feindlicherweise) van Wedde na dat Closter Dunenbroek ingetagen, un heft de beide Karkspelen Hogebunde und Wymeer geroevet, und sint voort na Weener getagen, hebben de Flecken mit der karken (Kirche) verbranndt. Alle Ornamente, Kelke und Monstrantie mede genamen.â
â
Eggerik Beninga
:
Cronica der Fresen
.
Im Zuge der Sächsischen Fehde (1514â1517) zogen Landsknechte der Schwarzen Garde durch das Rheiderland. Während der Geldrischen Fehde zwischen den Grafen Enno II. und Johann Cirksena und deren Intimfeind Balthasar von Esens sowie dessen VerbĂźndetem, dem Herzog Karl von Egmond (1531â1534) war das Rheiderland Schauplatz kriegerischer Verwicklungen. 1533 zogen die Truppen des Herzogs von Geldern und Balthasars von Esens unter dem SĂśldnerfĂźhrer Meinhart von Hamme mit 2000 Mann ins Rheiderland. Die Truppen Ennos wehrten den Einfall an der Dieler Schanze zunächst ab, ein weiterer Einfall von Hammes glĂźckte jedoch. Er marschierte durch das heutige Stadtgebiet auf Jemgum zu, wo es im späteren Verlauf zur Schlacht von Jemgum kam, bei der die gräflichen Truppen unterlagen.
Im Achtzigjährigen Krieg, dem Unabhängigkeitskampf der Niederlande gegen Spanien, geriet das Rheiderland gleich zu Beginn in den Fokus der Kriegsparteien. Nach der Schlacht von Heiligerlee flohen die Geusen unter Ludwig von Nassau-Dillenburg gen Osten und quartierten sich im Rheiderland ein. Sie wurden von einem spanischen Heer unter dem Oberbefehl von Fernando Ălvarez de Toledo, Herzog von Alba bis nach Ostfriesland verfolgt und in der Schlacht von Jemgum am 21. Juli 1568 fast vĂśllig vernichtet. Die Truppen des Herzogs plĂźnderten und brandschatzten anschlieĂend drei Tage lang im Rheiderland. Auch in der Folgezeit wichen niederländische Truppen mehrfach ins rheiderländische Gebiet aus. Die Dieler Schanze wurde ausgebaut, um einem erneuten mĂśglichen spanischen Einfall zu entgegen.
Nachdem Graf Edzard der GroĂe dem Ort bereits 1508 das Marktrecht verliehen hatte, gewährte Gräfin Anna der reformierten Kirchengemeinde nach 1570 die Waage nebst Waagegerechtigkeit. Mit dem Ausbau des Hafens 1570 entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Handelsstandort fĂźr die landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung.
Im DreiĂigjährigen Krieg war Ostfriesland zwar nicht Schauplatz von Kampfhandlungen, es wurde jedoch von Truppen als Ruheraum benutzt. Dreimal (1622â1624, 1627â1631 und 1637â1651) zogen fremde Truppen in Ostfriesland ein, darunter hatte auch das Weeneraner Gebiet zu leiden. Besonders stark betroffen war die Region von der Besetzung durch die Mansfelder. Die beiden folgenden Besetzungen von 1627 bis 1631 durch kaiserliche Truppen unter Tilly bedeuteten ebenfalls Belastungen durch Kontributionen, desgleichen die von 1637 bis 1651 einquartierten hessischen Truppen unter Wilhelm V. von Hessen-Kassel. Während es fĂźr den GroĂteil Ostfrieslands hieĂ, die Besatzer hielten âManneszucht und vermieden Ausschreitungenâcite-ref-30[30] so galt dies fĂźr Weener nicht: 1637 nahmen hessische und 1647 kaiserliche Truppen den Ort ein und brannten ihn nahezu vollständig nieder. 108 Häuser wurden ein Raub der Flammen.cite-ref-31[31] Deswegen ist im Stadtwappen ein PhĂśnix als Symbol fĂźr die Auferstehung aus dem Feuer enthalten. Ansonsten stellte sich die Situation unter den beiden Besetzungen materiell anders dar als unter Mansfeld: Es wurden zwar Kontributionen eingetrieben, doch wurde das Geld auch wieder in der Region ausgegeben.cite-ref-32[32] Während des Krieges brach in Ostfriesland die Pest aus, Todeszahlen fĂźr das vorliegende Gebiet sind jedoch nicht dokumentiert.cite-ref-33[33] Weener wurde 1650 als eine kleine AckerbĂźrgersiedlung mit 300 Einwohnern beschrieben, deren Existenzgrundlage vor allem die Landwirtschaft war.
Wirtschaftlicher Aufstieg und Niedergang nach 1648
Ein letztes Mal wurde das Weeneraner Gebiet im ausgehenden 17. Jahrhundert zum Schauplatz einer kriegerischen Auseinandersetzung, in der die Dieler Schanze eine wichtige Rolle spielte. Der wegen seiner Kriegslust auch Bomben-Bernd genannte FĂźrstbischof von MĂźnster, Christoph Bernhard von Galen, versuchte, durch einen Einfall ins Rheiderland eine Schuld in HĂśhe von 300.000 Reichstalern einzutreiben, die dem ostfriesischen FĂźrstenhaus durch den Zugewinn des Harlingerlandes entstanden war. FĂźrst Georg Christian konnte die Summe nicht aufbringen, die sie bereits während des DreiĂigjährigen Krieges Mansfeld in die Hände geraten war. Die mĂźnsterschen Truppen wurden jedoch mit Hilfe der niederländischen Generalstaaten und des Herzogs Eberhard von WĂźrttemberg vertrieben. Die Generalstaaten liehen Georg Christian die Schuldensumme und erhielten dafĂźr 1664 das Dorf Diele und die Schanze. Acht Jahre später wurde die Schanze bei einer erneuten Auseinandersetzung des Bischofs von MĂźnster mit den Generalstaaten von Truppen des Bischofs zerstĂśrt und hernach nicht wieder aufgebaut.cite-ref-34[34]
Weener erholte sich schnell von den Kriegswirren und erlebte im ausgehenden 17. und im 18. Jahrhundert eine wirtschaftliche BlĂźtezeit, die hauptsächlich auf den Pferdehandel zurĂźckzufĂźhren war. Die Rheiderländer Pferde galten als hervorragende Kutsch- und Reitpferde. Sie erwarben sich im In- und Ausland einen ausgezeichneten Ruf.cite-ref-35[35] Jährlich wurden mindestens 1000 Pferde verkauft, unter anderem nach Brandenburg, Hannover und Sachsen und bis zu den Adligen Venedigs. Aber auch Kunden im sĂźdlichen Italien sowie in Frankreich setzten auf die Pferde aus Weener. Pferdezucht und -handel konzentrierten sich auf wenige Familien, zu nennen sind vor allem die Namen LĂźbbers, Hesse, Groeneveld, Goemann und Hitjer.cite-ref-36[36] Während des Spanischen Erbfolgekriegs erlieĂ der ostfriesische FĂźrst 1704 ein Verbot, an Frankreich und seine VerbĂźndeten Pferde zu liefern. Stattdessen wurden deutlich mehr Pferde an das Haus Habsburg veräuĂert, das sie in Italien fĂźr seine Eroberungen nutzte. Aus dieser Zeit sind lange und gefahrvolle Pferdetrecks von Ostfriesland Ăźber Augsburg und weiter Ăźber die Alpenpässe nach Italien Ăźberliefert.
Der wirtschaftliche Aufschwung durch den Pferdehandel machte sich auch in der Zunahme der Einwohnerzahl bemerkbar. Zählte der Flecken fĂźnf Jahre nach Beginn der preuĂischen Herrschaft 1749 noch 1487 Einwohner, so war die Zahl bis 1805 auf 2337 angestiegen. Damit Ăźberholte Weener nach Einwohnerzahl die 1749 noch grĂśĂeren Flecken Esens und Wittmund und zählte sogar etwa 150 Einwohner mehr als die Residenzstadt Aurich.cite-ref-37[37] Weener war nach Emden, Leer und Norden nunmehr zum viertgrĂśĂten Ort Ostfrieslands aufgestiegen. Die Stadt war das Zentrum des Rheiderlands und versorgte die umliegenden DĂśrfer, was an der Zahl der Kaufleute und Handwerker im Flecken abzulesen war: So gab es beispielsweise 1805 unter den etwa 2300 Einwohnern 17 Seiler, 43 Schneider, 40 Schuster, 32 Bäcker und 37 Zimmerleute (jeweils Meister und Gesellen zusammengerechnet). Mehr als 40 Krämer versorgten die BevĂślkerung. Die Bedeutung der Schifffahrt lässt sich daran ablesen, dass es zusammen 71 Schiffer und Steuerleute auf eigenen oder fremden Schiffen gab, einfachere seemännische Berufe nicht eingerechnet.cite-ref-38[38]
Anfang des 19. Jahrhunderts stagnierte Weeners wirtschaftliche Entwicklung. Mit dem Frieden von Tilsit, als PreuĂen 1807 seine Gebiete westlich der Elbe an Napoleon abtrat, verschärfte sich der Niedergang weiter. Der Ort gehĂśrte nun bis 1810 zum KĂśnigreich Holland und dann fĂźr etwa drei Jahre zum franzĂśsischen DĂŠpartement Ems-Occidental. Obwohl Weener 1813 befreit wurde und in den Besitz Hannovers Ăźberging, erholte sich der Ort nicht. Handel und Schifffahrt gingen weiter zurĂźck, der Hafen verĂśdete.
Vom KĂśnigreich Hannover bis zum Deutschen Kaiserreich (1815 bis 1918)
Auch als 1866 der Ort wieder zu PreuĂen kam, stellte sich zunächst keine wirtschaftliche Besserung ein. Erst 1876 erhielt Weener durch den Bau der Eisenbahnstrecke von Leer nach Nieuweschans einen Anschluss an die Eisenbahnstrecke zwischen Emden und MĂźnster. Die Ems war fĂźr die groĂe Schifffahrt nicht tief genug, vom Dortmund-Ems-Kanal profitierten andere Städte, wie Emden oder Leer.
Weener wurde 1885 Sitz des im Zuge der preuĂischen Kreisreform neu gegrĂźndeten Kreises Weener, der die Region Rheiderland umfasste. Die vorherige, vom KĂśnigreich Hannover Ăźbernommene Ămterstruktur wurde damit aufgelĂśst.
Die Stadt Weener blieb ein Zentrum des Viehhandels in Ostfriesland. Jährlich wurden etwa 3500 bis 4000 StĂźck Rheiderländer Vieh durch Weeneraner Händler in andere Gegenden Deutschlands und teils darĂźber hinaus verkauft.cite-ref-39[39] Auch war Weener ein Zentrum des Butterhandels weit Ăźber die Grenzen Ostfrieslands hinaus. In den 1880er-Jahren wurde Butter auch nach England geliefert, mit der fortschreitenden Industrialisierung Deutschlands stieg dann die inländische Nachfrage. Vor allem Westfalen, aber auch die norddeutschen Hansestädte waren ein bevorzugtes Absatzgebiet.cite-ref-40[40] Der landwirtschaftliche Aufschwung wurde auch durch die â von vielen Landwirten anfangs skeptisch betrachtete â Verwendung von KunstdĂźnger verbessert. Um die Landwirte von deren Einsatz zu Ăźberzeugen, wurden an Landwirtschaftsschulen eigens Kurse fĂźr den Umgang mit dem âDung-Ersatzâ gegeben.
Während des gesamten 19. Jahrhunderts und auch bis ins 20. Jahrhundert hinein gab es groĂe soziale und wirtschaftliche Gegensätze zwischen reichen GroĂbauern und armen Landarbeitern. In Berichten von Landarbeiterncite-ref-41[41] heiĂt es, dass die Arbeitstage von 4 bis 18 Uhr dauerten, unterbrochen von einer eineinhalbstĂźndigen Mittagspause. Die Landarbeiter schliefen, so sie kein eigenes (und wenn doch, ein zumeist sehr ärmliches) Häuschen besaĂen, oftmals mit dem Vieh im Stall. Schon mit etwa 13 Jahren, direkt nach dem Schulbesuch, wurde der Nachwuchs Ăźber sogenannte âGesindemaklerâ an Bauern vermittelt. Neben anderen gesundheitlichen Problemen war auch Alkoholismus weit verbreitet.
Weimarer Republik und Nationalsozialismus
Im Jahr 1929 erhielt Weener Stadtrechte, die BevĂślkerungszahl, die zu jener Zeit bei rund 4000 lag, nahm langsam zu. 1932 wurde durch eine Verordnung des preuĂischen Staatsministeriums der Kreis Weener aufgelĂśst und mit dem Landkreis Leer zusammengeschlossen.
Die Nationalsozialisten grĂźndeten Ende 1930 eine Ortsgruppe der NSDAP und begannen mittels der SA ab November des Jahres mit gezielter Propagandaarbeit in Weener. Im Vorfeld der Kommunalwahl 1933 wurden nach Hausdurchsuchungen Kommunisten und Mitglieder anderer linker Parteien verhaftet. Einen Tag vor der Wahl wurden Rede- und Versammlungsverbote erlassen. Die NSDAP-Ortsgruppe war zu dieser Zeit tief zerstritten und konnte keine gemeinsame Liste aufstellen. So traten die Gruppierung Nationale Einheit sowie die Kampfliste Buisenga mit nationalsozialistischen Wahlprogrammen an und erreichten bei der Kommunalwahl zusammen eine Ăźberwältigende Mehrheit. Erste Amtshandlung der neuen Räte war die Ernennung Adolf Hitlers und Paul von Hindenburgs zu EhrenbĂźrgern der Stadt Weener. Die NorderstraĂe wurde in Adolf-Hitler-StraĂe und die WesterstraĂe in HindenburgstraĂe umbenannt. Zahlreiche politische Gegner wurden verhaftet, die Kommunisten und ihre Sympathisanten wurden in Schutzhaft genommen und in verschiedene Konzentrationslager verbracht. Das von Sozialdemokraten dominierte BĂźndnis Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold lĂśste sich auf.cite-ref-ortschronisten-42-0[42]
NSDAP-Gauleiter Carl RĂśver aus Oldenburg lĂśste 1933 die NSDAP-Ortsgruppe Weener fĂźr einen Tag auf, indem er sie der Ortsgruppe Leer unterstellte. Um ihr ârĂźckhaltlosesâ Eintreten fĂźr den nationalsozialistischen Staat zu ĂźberprĂźfen, mussten alle Beamten der Stadtverwaltung Weener im Rathaussaal antreten und ein Beitrittsformular zur NSDAP ausfĂźllen. Der seit 1925 amtierende BĂźrgermeister Werner wurde zwangsweise in den Ruhestand versetzt. Seine Nachfolge trat Enno Klinkenborg aus Dorenberg an.cite-ref-ortschronisten-42-1[42]
Am 28. März 1933 erlieĂ Anton Bleeker, der SA-StandartenfĂźhrer in Aurich (ab Juli 1934 fĂźr Oldenburg-Ostfriesland), ein Schächtverbot fĂźr alle ostfriesischen SchlachthĂśfe und ordnete die Verbrennung aller Schächtmesser an. Als ab 1935 der Viehmarkt in Weener Ăźberwacht wurde, konnten ihn jĂźdische Händler nicht mehr in Anspruch nehmen, worauf sich die wirtschaftliche Lage der jĂźdischen Betriebe verschlechterte. Im selben Jahr verĂśffentlichte die Ostfriesische Tageszeitung am 20. Juli den Aufruf âVolksgenossen, kauft nicht in folgenden jĂźdischen Geschäftenâ und fĂźhrte alle noch in den Orten Ostfrieslands bestehenden jĂźdischen Geschäfte auf. FĂźr Weener wurden 23 jĂźdische Geschäfte genannt, zwei Drittel von ihnen waren im Viehhandel tätig, sechs als Schlachter.cite-ref-43[43]
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es auch in Weener zu den deutschlandweiten Ausschreitungen gegen die Juden, die später als âReichskristallnachtâ, âReichspogromnachtâ oder Novemberpogrome 1938 bezeichnet wurden. Nationalsozialisten zerstĂśrten in der Reichspogromnacht die Synagoge und verhafteten die Weeneraner Juden. Im September 1939 lebten noch 37 Personen jĂźdischen Glaubens in Weener. Bis zum 7. April 1942 lĂśste sich die JĂźdische Gemeinde Weener vĂśllig auf.cite-ref-44[44]
Von den 131 Juden, die 1933 in Weener lebten, starben 12 dort eines natĂźrlichen Todes, 24 wanderten in Exilländer in Ăbersee aus, 16 davon nach SĂźdamerika. Auch drei Juden, die in die Niederlande geflohen waren, Ăźberlebten den Holocaust. Mindestens 48 fanden den Tod in Konzentrationslagern oder bei Deportationen. Das Schicksal der Ăźbrigen ist unbekannt.cite-ref-hdb-45-0[45]
Nachkriegszeit
In der unmittelbaren Nachkriegszeit war der Landkreis Leer unter den drei ostfriesischen Landkreisen am stärksten mit OstflĂźchtlingen belegt, weil er â im Gegensatz zu den Landkreisen Aurich und Wittmund â nicht als Internierungsgebiet fĂźr kriegsgefangene deutsche Soldaten diente.cite-ref-46[46] Allerdings nahm der Landkreis Leer in der Folgezeit unter allen niedersächsischen Kreisen die meisten Personen auf, die schon in den Ostgebieten arbeits- oder berufslos waren. Auch der Anteil der Ăźber 65-Jährigen lag hĂśher als im Durchschnitt Niedersachsens. Hingegen verzeichnete der Landkreis Leer unter allen niedersächsischen Landkreisen den geringsten Anteil an männlichen OstflĂźchtlingen im Alter von 20 bis 45 Jahren.cite-ref-47[47] Die Situation stellte sich dabei in den verschiedenen Stadtteilen vĂśllig unterschiedlich dar: Während in der Gemeinde St. Georgiwold aufgrund der angenommenen landwirtschaftlichen Leistungsstärke 45 Prozent der Einwohner OstflĂźchtlinge waren,cite-ref-48[48] lag der Anteil in den vom Moor geprägten Gemeinden niedriger.
Die isolierte Lage des Rheiderlands durch die trennende Ems wurde in den ersten Nachkriegsjahren durch die Sprengung der FriesenbrĂźcke in den letzten Kriegstagen noch deutlich verschärft. Um nach Leer zu gelangen, musste ein Umweg Ăźber das emsländische Haren in Kauf genommen werden, wo es eine BehelfsbrĂźcke Ăźber die Ems gab. Da die StraĂen durch das Emsland damals oftmals noch grundlos waren, ergab sich fĂźr Transporte ins gegenĂźberliegende Leer am anderen Emsufer fast eine Tagesreise.cite-ref-49[49] Die FriesenbrĂźcke wurde erst in den Jahren 1950/1951 neu aufgebaut und erhielt neben dem Gleis auch einen FuĂ- und Radweg. Die ZerstĂśrung der BrĂźcke durch einen Frachter sorgte Ende 2015 bundesweit fĂźr Schlagzeilen. Mit dem Bau der neuen FriesenbrĂźcke wurde im Sommer 2021 begonnen,cite-ref-50[50] die BrĂźcke soll voraussichtlich Mitte 2025 fertiggestellt werden.cite-ref-51[51]
Während des Aufbaus der Bundeswehr wurde Weener ab 1957 Standort eines grĂśĂeren Materialdepots, in das 1958 auch eine Fernmeldekompanie einzog, die 350 Soldaten umfasste und dort bis 1969 stationiert war. In jenen Jahren war Weener somit Garnisonsstadt. Die Bundesmarine begann 1968 mit dem Bau eines weiteren Materialdepots, das sich im Laufe der folgenden Jahre zusammen mit dem bereits bestehenden Depot zum grĂśĂten Arbeitgeber Weeners entwickelte.cite-ref-52[52] In den 1960er Jahren wurde auch die Infrastruktur der Stadt bedeutend erweitert, vor allem durch das 1963 erĂśffnete Wasserwerk, das die bis dahin noch vielfach anzutreffende Zisternenversorgung ablĂśste, sowie 1969 durch den Bau der Realschule Rheiderland. Die Aula der Schule wird seitdem auch als Theatersaal fĂźr die Stadt genutzt.cite-ref-53[53]
Seit der Kommunalreform wurde die Infrastruktur der Stadt weiter ausgebaut. So entstand bereits in den 1970er Jahren ein neues Seniorenzentrum fĂźr das Rheiderland. Investitionen in Freizeit- und Erholungseinrichtungen, die sich Ăźber mehrere Jahre erstreckten, haben eine Hinwendung zum Tourismus ermĂśglicht, der seither ein zusätzliches Standbein der lokalen Wirtschaft ist. Während in den 1990er Jahren die grĂśĂeren Weeneraner Traditionsfirmen Baumschulen Hesse und die Puddingfabrik Polak ihre Betriebspforten schlieĂen mussten, wuchsen andere eingesessene Unternehmen wie Weener Plastik, die Papierfabrik Klingele und der Bauteile-Hersteller Wildeboer teils deutlichcite-ref-54[54] und beschäftigen zusammen eine grĂśĂere dreistellige Zahl von Mitarbeitern in der 15.000-Einwohner-Stadt. GroĂe Bedeutung fĂźr die verkehrliche Anbindung Weeners hatte der Bau der Bundesautobahn 31 auf dem Abschnitt zwischen Papenburg Ăźber Weener nach Leer in der Zeit von 1989 bis 1991, inklusive des zu dieser Zeit fertiggestellten Emstunnels. Auch die endgĂźltige Fertigstellung der Gesamtstrecke der A 31 im Jahre 2004 trug dazu bei, die Verkehrsanbindung Weeners zu verbessern.
Eingemeindungen
Am 1. Januar 1973 schlossen sich die Stadt Weener und die umliegenden sieben Gemeinden Beschotenweg, Diele, Holthusen, Kirchborgum, St. Georgiwold, Stapelmoor, Vellage und Weenermoor zur Stadt Weener zusammen.cite-ref-gemeindeverzeichnis1970bis1982-55-0[55] Die genannten frßheren Gemeinden wurden in Ortschaften umgewandelt und bekamen Ortsräte, die sich um rein Ürtliche Belange kßmmern.
Einwohnerentwicklung
Weener ist die grĂśĂte der drei Kommunen, die das Rheiderland bilden. Mit mehr als 15.500 Einwohnern (Stichtag: 31. Dezember 2017) ist sie die fĂźnftgrĂśĂte Kommune des Landkreises Leer nach der Kreisstadt und den ländlichen Gemeinden Moormerland, Westoverledingen und Rhauderfehn. In Ostfriesland ist Weener die zehntgrĂśĂte Kommune und die sechstgrĂśĂte der zehn Städte. Innerhalb des Landkreises Leer ist sie eine von drei Städten neben Leer und Borkum.
Relativ verlässliche Einwohnerzahlen fĂźr Ostfriesland liegen seit Beginn der ersten preuĂischen Herrschaft (1744) vor. Die im Zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt gebliebene Stadt nahm eine grĂśĂere Zahl Heimatvertriebener auf, wodurch die Einwohnerzahl weiter anstieg. Eine weitere Zunahme bedeutete im Jahre 1973 die Eingemeindung umliegender Kommunen.
Erstmals Ăźbertroffen wurde die Marke von 15.000 Einwohnern im Jahr 1996.cite-ref-bev-lkerung-7-3[7]
bis 1960,
1961 und 1970,
ab 1980
4,4 % der Einwohner Weeners haben einen niederländischen Pass. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass knapp 700 Niederländer in Weener leben.cite-ref-56[56] Erklärbar ist dies durch die deutlich geringeren Immobilienpreise in Ostfriesland im Vergleich zum Nachbarland.cite-ref-57[57] Durch die gute Verkehrsverbindung ßber die A 280 / Rijksweg 7 fällt das Pendeln leicht.
Entwicklung des Ortsnamens
In den Heberegistern des Klosters Werden wurde der Ort im 10. Jahrhundert in Uuianheri genannt. Im 10./11. Jahrhundert wurde Weener in Urkunden Uuenari geschrieben. FĂźr 1282 ist die Bezeichnung in Wenre Ăźberliefert. Seit 1460 ist der heutige Name Ăźblich.
Das Grundwort des Ortsnamens wird vom altfriesischen here oder dem altniederdeutsch hara abgeleitet, deren Bedeutung mit AnhĂśhe angegeben wird. Hinzu kam als Bestimmungswort die indogermanische Wurzel uei- oder ui, die mehrere Bedeutungen hat. FĂźr Weener kommen sowohl Wald-, Wild-, Stamm oder Weihe in Frage. Der Ortsname ist also entweder als waldige AnhĂśhe oder als geweihte AnhĂśhe zu deuten.cite-ref-ortschronisten-42-3[42]
Politik
Wie das gesamte Rheiderland (und Ostfriesland in seiner Gesamtheit) ist Weener bei Wahlen eine traditionelle Hochburg der SPD.cite-ref-58[58] Die Sozialdemokraten stellen auch den Landtagsabgeordneten. Da der Landkreis Leer mit dem nÜrdlichen Teil des katholisch geprägten Emslandes einen Bundestagswahlkreis bildet, zieht jedoch zumeist ein CDU-Abgeordneter in den Bundestag ein.
Innerhalb des Stadtgebiets befinden sich dabei einige ausgeprägte Hochburgen der beiden Volksparteien CDU und SPD, die schon seit Beginn der Bundesrepublik festzustellen sind. Die klarste Dominanz haben die Christdemokraten in St. Georgiwold, das noch stets von der Landwirtschaft und einzelnen HĂśfen geprägt ist. Im Gegensatz dazu sind die frĂźheren Landarbeitersiedlungen Beschotenweg, MĂśhlenwarf und Tichelwarf seit Jahrzehnten SPD-Hochburg. In den genannten Ortschaften setzen sich bereits in den ersten gut zwei Jahrzehnten des Bestehens der Bundesrepublik regelmäĂig die genannten Parteien durch. Im Kernort Weener mit seiner Handelsstruktur dominierte in den ersten zwanzig Jahren (bis 1969) bei Bundestagswahlen die CDU und wurde erst bei der âWilly-Brandt-Wahlâ 1972, die der SPD in Ostfriesland ein Rekordergebnis und das Eindringen in manche vorherige CDU-Bastion erbrachte, von den Sozialdemokraten abgelĂśst. Der CDU kam in den Anfangsjahren der Bundesrepublik zudem zugute, dass sie im Landkreis Leer schneller und durchgreifender organisiert war als in den anderen ostfriesischen Landkreisen. Spätestens seit 1972 beziehungsweise seit dem Zusammenschluss der Kommunen zur Stadt Weener 1973 ist das Stadtgebiet in seiner Gesamtheit SPD-dominiert.cite-ref-59[59]
Im Jahr 2008 stieà der damalige Weeneraner Bßrgermeister Wilhelm Dreesmann im Rheiderland eine Diskussion ßber die Fusion der drei rheiderländischen Kommunen (Stadt Weener, Gemeinden Bunde und Jemgum) an. Entsprechende Vorschläge hatte es aber auch schon in der Vergangenheit gegeben. Begrßndet wurde der Vorstoà mit mÜglichen finanziellen Vorteilen durch Zusammenlegungen und Einsparungen, aber auch durch hÜhere Gestaltungsspielräume in bestimmten kommunalpolitischen Bereichen, etwa bei der Planung von Schuleinzugsgebieten. Dies traf jedoch auch auf Kritik und Skepsis.cite-ref-60[60]
Stadtrat
Der Rat der Stadt Weener besteht aus 32 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl fßr eine Stadt mit einer Einwohnerzahl zwischen 15.001 und 20.000 Einwohnern.cite-ref-61[61] Die 32 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl fßr jeweils fßnf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.
Stimmberechtigt im Stadtrat ist auĂerdem der hauptamtliche BĂźrgermeister Heiko Abbas.
Die letzte Kommunalwahl am 12. September 2021 fĂźhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-vote-62-0[62]
| Partei | Stimmenanteil | +/â %p | Anzahl Sitze | +/â |
|---|---|---|---|---|
| SPD | 51,8 % | + 4,2 %p | 17 | + 2 |
| CDU | 26,5 % | + 3,9 %p | 8 | + 1 |
| BĂźndnis 90/Die GrĂźnen | 8,5 % | + 3,0 %p | 3 | â 1 |
| AfD | 5,3 % | â 2,1 %p | 2 | Âą 0 |
| Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) | 4,8 % | â 2,5 %p | 2 | Âą 0 |
Bei der Kommunalwahl am 11. September 2016 erlangte keine Partei die absolute Mehrheit. Dies änderte sich 2021, als die SPD 51,8 % erreichte. Während die Wählergruppe der Unabhängigen Wählergemeinschaft und die AfD Verluste hinnehmen mussten, gewannen SPD, CDU und Grßne hinzu. Die Wahlbeteiligung von 56,9 % entsprach in etwa dem niedersächsischen Durchschnitt von 57,1 Prozent.cite-ref-63[63]
BĂźrgermeister
Hauptamtlicher Bßrgermeister der Stadt Weener ist Heiko Abbas (CDU). Sein Vorgänger war Ludwig Sonnenberg (parteilos). Bei der vorletzten Bßrgermeisterwahl am 25. Mai 2014 konnte er sich im ersten Wahlgang mit 56,6 % der Stimmen gegen drei Gegenkandidaten durchsetzen. Bei der Kommunalwahl 2021 trat Sonnenberg nicht wieder an. Als neuer Bßrgermeister wurde Heiko Abbas von der CDU mit 54,55 % gewählt. Er trat sein Amt am 1. November 2021 an. Silke Helbich von der SPD unterlag mit 32,03 %. Zwei weitere Einzelwahlvorschläge erzielten nur einstellige Ergebnisse.cite-ref-vote-62-1[62]
Vertreter im Land- und Bundestag
Weener zählt zum Landtagswahlkreis Leer/Borkum. Er umfasst die Städte Borkum, Weener die Gemeinden Bunde, Jemgum, Moormerland und Westoverledingen sowie das gemeindefreie Gebiet Insel LĂźtje HĂśrn. Bei der letzten Landtagswahl in Niedersachsen vom 9. Oktober 2022 gewann Nico Bloem (SPD) das Direktmandat mit 42,7 % der Stimmen.cite-ref-64[64] Ăber die Landesliste von BĂźndnis 90/Die GrĂźnen zog Meta Janssen-Kucz erneut in den Landtag ein. Janssen-Kucz legte ihr Mandat im Dezember 2024 nieder.cite-ref-65[65]
Die Stadt Weener gehĂśrt zum Bundestagswahlkreis Unterems (Wahlkreis 25), der aus dem Landkreis Leer und dem nĂśrdlichen Teil des Landkreises Emsland besteht.cite-ref-66[66] Der Wahlkreis wurde zur Bundestagswahl 1980 neu zugeschnitten und ist seitdem unverändert. Bislang setzten sich in diesem Wahlkreis ausschlieĂlich CDU-Kandidaten durch. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die CDU-Abgeordnete Gitta Connemann aus Leer erneut direkt gewählt. Ăber Listenplätze der Parteien zogen Anja Troff-Schaffarzyk (SPD) und Martina Uhr (AfD) aus dem Wahlkreis in den Bundestag ein.cite-ref-67[67]
Wappen
Flagge
Städtepartnerschaften
Weener ist bislang Städtepartnerschaften mit dem franzÜsischen Les Pieux sowie mit der finnischen Kommune Eurajoki eingegangen. Beide Partnerschaften wurden am 15. Juli 1992 besiegelt. Gegenseitige Besuche sind die Regel.cite-ref-68[68] Um die Freundschaft mit Les Pieux kßmmert sich der 2005 gegrßndete Deutsch-FranzÜsische Freundeskreis Rheiderland.cite-ref-69[69]
Religion
Wie das gesamte Rheiderland ist die Stadt Weener calvinistisch geprägt. Die meisten Kirchengemeinden gehÜren zur Evangelisch-reformierten Kirche. Lediglich im Ortsteil Weener gibt es auch eine lutherische Gemeinde. Dort haben auch die rÜmisch-katholische Gemeinde sowie die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die Ev. Gemeinschaft Weener und eine Pfingstgemeinde ihren Sitz. Eine jßdische Gemeinde gibt es seit der Zeit des Nationalsozialismus nicht mehr. Zahlen zu muslimischen Einwohnern liegen nicht vor. Die nächstgelegenen Moscheen befinden sich in Emden (Eyßp-Sultan-Moschee) und Papenburg.
Christentum
Die Stadt Weener ist wie das gesamte Rheiderland Ăźberwiegend evangelisch-reformiert. Reformierte Kirchengemeinden gibt es in den Stadtteilen Weener (Kernstadt), Kirchborgum, MĂśhlenwarf, Holthusen, Vellage, Weenermoor und Stapelmoor. Die im alten Stadtkern gelegene Georgskirche wurde auf dem hĂśchsten Punkt der Stadt erbaut. Im Zuge der Reformation wurde die Kirche wahrscheinlich im Jahr 1528 evangelisch. Erster Pastor war Johannes Schulten, der 1524 bis 1562 in Weener wirkte und noch als katholischer Priester in die Stadt gesandt wurde, sich aber bald dem neuen Glauben anschloss. In der Zeit zwischen 1560 und 1592 versahen neun Vikare ihren Dienst in Weener, die jedoch aufgrund ihres geringen Auskommens und ihrer Armut den Ort wieder verlassen mussten. Im Zeitalter des Pietismus waren der Kirchengeschichtsschreiber Eduard Meiners (1717â1723) und sein Nachfolger Wilhelmus Schortinghuis (1723â1734) mit seiner Lehre von der Befindlichkeit einflussreich.cite-ref-70[70] Zeitgleich mit ihnen wirkte Henricus Klugkist, der von 1706 bis 1746 Pastor in Weener war und dessen Grabstein sich in der Kirche befindet. Klugkists Lebenswandel und Glaube wirkten auf viele authentisch und Ăźberzeugend, sodass das Gemeindeleben aufblĂźhte und die Gemeinde einen zweiten Pastor anstellen konnte. Samuel Eilshelmius war in den Jahren 1749 bis 1787 Nachfolger von Klugkist und ebenfalls Pietist. Am Ende des 19. Jahrhunderts, zur Zeit des Superintendenten Reemt Peters Wolbertus Smidt (1840â1927), wies Weener im Vergleich mit dem Ăźbrigen Ostfriesland einen vergleichsweise hohen Gottesdienstbesuch von 30â50 % auf,cite-ref-71[71] so dass die Kirche erheblich erweitert werden musste.cite-ref-72[72] Der reformierten Kirchengemeinde im Stadtbereich von Weener gehĂśren heute etwa 3700 Mitglieder an.cite-ref-73[73] Seit 1956 steht ein Gemeindehaus fĂźr kirchliche Veranstaltungen, gemeindliche Belange und die Administration zur VerfĂźgung.
Die katholische Gemeinde ist die einzige des Rheiderlandes und betreut daher sämtliche Katholiken in diesem Landstrich. Ihr einschiffiges Gotteshaus wurde 1842/43 nach Plänen des Architekten Mecklenburg erbaut. Die Kirche ist dem Patrozinium Josef von Nazaret unterstellt.cite-ref-74[74]
Die evangelisch-lutherische Gemeinde gehÜrt zu den jungen Kirchen Weeners. Die Grundsteinlegung fßr ihre ErlÜser-Kirche fand erst am 21. September 1952 statt. Ihre offizielle Konstituierung erfolgte nach einem längeren Rechtsstreit mit der reformierten Landeskirche am 1. Oktober 1955. Bis dahin wurden die lutherischen Weeneraner unter anderem von den Gemeinden in Bingum, Holtgaste, Leer und Pogum seelsorgerlich betreut. Zum Amtsbezirk der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Weener gehÜrt auch Stapelmoor.
Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde mit Gemeindehäusern in Weener und MĂśhlenwarf gehĂśrt zu den ältesten Baptistengemeinden Ostfrieslands. Ihre Anfänge gehen auf eine von Julius KĂśbner vollzogene Gläubigentaufe im Jahr 1846 zurĂźck. Taufort war die sogenannte Lotts Tilke am Weeneraner Tief. Am Gemeindeaufbau waren unter anderem die baptistischen Pioniere Johann Ludwig Hinrichs und Peter Johannes de Neui beteiligt. Erster Prediger der Gemeinde war der aus Markt Berolzheim in Bayern stammende Missionsarbeiter Johann Carl Cramer, der allerdings nur kurze Zeit wirkte und als âunerwĂźnschter Ausländerâ bereits 1850 von den BehĂśrden aus der Stadt verwiesen wurde. Als er Weener verlieĂ, war die Gemeinde, die noch als Station der Baptistengemeinde Ihren gefĂźhrt wurde, bereits auf 50 getaufte Mitglieder angewachsen.cite-ref-75[75] Im Jahr 1880 konnte das erste Gotteshaus der Gemeinde, dessen ursprĂźngliche Gestalt durch An- und Umbauten heute nicht mehr zu erkennen ist, seiner Bestimmung Ăźbergeben werden. Bis dahin hatte man sich in einem Privathaus versammelt. Im Jahr 1896 erhielt die Baptistengemeinde Weener ihre Eigenständigkeit. Neben ihrer Gemeindearbeit in Weener und dessen Stadtteil MĂśhlenwarf betreibt die Gemeinde seit 2000 auch den Kindergarten Jona.cite-ref-76[76]
Neben den Baptisten arbeitet als weitere Freikirche die Riverside Church Rheiderland (Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden) in Weener. Die Ev. Gemeinschaft ist in Zusammenarbeit mit dem EC-Weener tätig. Die Zeugen Jehovas sind mit einem KÜnigreichssaal ebenfalls in Weener präsent.
Judentum
â
Hauptartikel
:
JĂźdische Gemeinde Weener
Die jĂźdische Gemeinde in Weener bestand vom 17. Jahrhundert bis zum 7. April 1942. Erstmals lieĂen sich Juden gegen Ende des DreiĂigjährigen Krieges im Ort nieder. Sie stellten, bezogen auf die Einwohnerzahl des Ortes, einen der hĂśchsten prozentualen BevĂślkerungsanteile in Ostfriesland, 1925 lag der Anteil bei 3,5 % der GesamtbevĂślkerung von Weener.cite-ref-77[77] Nach 1933 begann die Ausgrenzung und Verfolgung der Juden. Viele emigrierten. Mindestens 48 jĂźdische Einwohner wurden im Holocaust ermordet. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte nur noch ein zurĂźckgekehrter Jude in Weener.cite-ref-78[78] Heute gibt es keine jĂźdische Gemeinde mehr in Weener. Vom jĂźdischen Leben in der Stadt zeugen noch Gedenkstätten und drei jĂźdische FriedhĂśfe.
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
Siehe auch
:
Liste der Baudenkmale in Weener
Museen und Theater
Weener ist Sitz des Heimatmuseums Rheiderland,cite-ref-79[79] das in dem 1791 errichteten ehemaligen Armenhaus untergebracht ist. Gezeigt wird die Entwicklungsgeschichte der Region von der Steinzeit bis heute. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Wirtschaftsgeschichte und hier vor allem auf dem Ziegeleiwesen und der Landwirtschaft. Bedeutendstes Ausstellungsstßck ist der im 16. Jahrhundert entstandene Altaraufsatz der ältesten Kirche des Rheiderlandes, der Liudgeri-Kirche in Jemgum-Holtgaste.
Das Organeum ist ein Kultur- und Bildungszentrum, dem ein Museum mit historischen und nachgebauten Tasteninstrumenten angeschlossen ist. Sitz ist eine groĂbĂźrgerliche neogotische Stadtvilla an der NorderstraĂe. Geleitet wird es von Winfried Dahlke und getragen von der Ostfrieslandstiftung der Ostfriesischen Landschaft und der Landschaftlichen Brandkasse, der evangelisch-reformierten Kirche in Weener und der Stadt Weener. Die Instrumentensammlung umfasst Kabinettorgeln, Cembali, Clavichorde, Klaviere, eine Physharmonika und Harmonien und will die unterschiedlichen Instrumente und deren Geschichte fĂźr eine breite Ăffentlichkeit anschaulich machen. DarĂźber hinaus ist das Organeum Organisationszentrale fĂźr Konzerte, FĂźhrungen, Meisterkurse, Fortbildungen, touristische Exkursionen und AuffĂźhrungsort unterschiedlicher kultureller Veranstaltungen.cite-ref-80[80]
Im Ortsteil Weenermoor befindet sich das einzige Feuerwehrmuseum des Landkreises Leer. Es ist in einem alten Feuerwehrhaus untergebracht, das um 1929/1930 erbaut wurde. Nachdem in Weenermoor 1969 ein neues Feuerwehrhaus errichtet worden war, verfiel es immer mehr, so dass es 1996 abgerissen wurde. Ab Februar 1997 wurde es an gleicher Stelle wiedererrichtet und beherbergt seither das Museum.cite-ref-81[81]
Weener ist Spielort der Landesbßhne Niedersachsen Nord,cite-ref-82[82] die in Wilhelmshaven beheimatet ist. Gespielt wird in der Aula der Kreisrealschule Rheiderland, da Weener nicht ßber ein eigenes Theatergebäude verfßgt. Diese Aula wird zudem auch von Ürtlichen Laientheatern und fßr andere Veranstaltungen genutzt.
Kirchen und Orgeln
Die Evangelisch-reformierte Kirche wurde um 1230 als Backsteinkirche erbaut und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Von dem ursprĂźnglichen Apsissaal sind nur noch Reste erkennbar. Im Jahr 1462 entstand der polygonale Chor. Während des Stadtbrandes 1492 wurde die Inneneinrichtung zerstĂśrt. Die Errichtung des Turms erfolgte im Jahr 1738 auf der gegenĂźberliegenden StraĂenseite. Da 1765 der Versuch misslang, mit einem mächtigen Strebepfeiler das ChorgewĂślbe abzustĂźtzen, zog man im Kirchenschiff ein HolztonnengewĂślbe ein, das 1780 auch auf den Chor ausgedehnt wurde. Die stĂźtzenden Konsolen fĂźr das ChorgewĂślbe sind noch erkennbar. Mit einem Teil des Chorraums wurde der Gemeinderaum vergrĂśĂert, wie an dem einen Fenster unmittelbar neben der Orgel zu sehen ist, das von der Tonne geschnitten wird. Weil der Gemeinderaum zu klein war, hatte ein Teil der Gemeinde bis dahin den Gottesdienst hinter der Orgel sitzend verfolgen mĂźssen. Der gotische Lettner wurde abgebrochen, die Orgel 1782 in Richtung Chorraum zurĂźckversetzt und der Triumphbogen an der neuen Grenze zwischen Gemeinde- und Chorraum hinter der Orgel aufgefĂźhrt. 1893 wurde die Kirche an der Nordseite durch ein Querschiff in die heutige T-fĂśrmige Gestalt erweitert.cite-ref-83[83] Renaissance-Kanzel und Abendmahlstisch stammen aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, während das GestĂźhl barock ist. Zu den Vasa Sacra gehĂśren Becher aus dem 17. bis 19. Jahrhundert sowie je zwei Brotteller von 1844 und 1903. Einige kunstgeschichtlich bemerkenswerte Grabsteine befinden sich in der Kirche und auf dem ursprĂźnglichen Kirchhof auĂerhalb.
Die Orgel der reformierten Kirche ist der wertvollste Einrichtungsgegenstand. Sie ist ein Spätwerk Arp Schnitgers aus dem Jahr 1710, an dem bereits seine SĂśhne beteiligt waren. Nach einer wechselvollen Geschichte mit verschiedenen Umbauten und Restaurierungen verfĂźgt sie heute Ăźber 29 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die geschwungenen PedaltĂźrme im Rokokostil stammen von Johann Friedrich Wenthin und bieten mit den streng gehaltenen barocken Manualwerken ein eigentĂźmliches Gesamtbild. Obwohl nur sechs Register von Schnitger erhalten waren, gelang dem Orgelbauer JĂźrgen Ahrend in der abschlieĂenden Restaurierungsphase (1978â1983) ein technisch und klanglich Ăźberzeugendes Gesamtkonzept, das sich am Ideal des Schnitgerklangs orientiert. Als besonders meisterhaft gilt die Rekonstruktion der Manualzungen anhand vergleichbarer Register in anderen Schnitgerorgeln.cite-ref-84[84]
Die katholische Kirche St. Joseph wurde 1842/1943 im Stil des romantischen Historismus gebaut. Im Jahr 1846 wurde die Baptistengemeinde gegrĂźndet, die 1880 eine erste Kapelle errichtete. Die neue Kapelle aus dem Jahr 1956 erfuhr 1981/1982 in zwei Bauabschnitten Erweiterungen. Die Grundsteinlegung fĂźr die evangelisch-lutherische ErlĂśserkirche erfolgte im Jahr 1952. Nach Rechtsstreitigkeiten mit der Reformierten Kirche konnte das Gotteshaus erst 1955 eingeweiht werden.
AuĂerhalb der Kernstadt befinden sich zwei romano-gotische Kirchen. Die Vellager Kirche geht auf eine Saalkirche aus dem 13. Jahrhundert zurĂźck, worauf die kleinen rundbogigen Fenster und der Zahnschnittfries hinweisen. Wohl im 14. Jahrhundert wurde der Turm angebaut. In gotischer Zeit erfuhr die Kirche einige Umbauten. Die Orgel der Gebr. Rohlfing wurde 1885â1888 angefertigt. Die Stapelmoorer Kirche in der Form eines griechischen Kreuzes ohne rechte Winkel datiert um 1300 und gilt als eines der bedeutendsten Sakralbauten Ostfrieslands. GegenĂźber der architektonisch ähnlichen Kreuzkirche in Bunde blieb die Kirche in Stapelmoor von eingreifenden Umbauten verschont. Die äuĂere Anlage ist einheitlich und verhältnismäĂig schlicht gehalten, mit spitzbogigen Fenstern und Portalen, Konsolfriesen unter dem Dachgesims und Treppenfriesen auf den Quergiebeln, einem Westturm mit Satteldach sowie dem Ăźblichen Drillingsfenster an der Ostseite. Im Inneren weisen das Ost- und Westjoch achtrippige DomikalgewĂślbe auf, während die drei Querschiffjoche mit KuppelgewĂślben ohne Rippen abgeschlossen werden.cite-ref-85[85] Original erhalten sind die Deckenmalereien mit Fabelwesen, geometrischen Symbolen und Pflanzenornamenten. Der Taufstein aus Bentheimer Sandstein wurde im 13. Jahrhundert gestaltet und die Kanzel um 1600 angefertigt. Hinter dem Prospekt der Orgel aus dem Jahr 1848 wurde 1994 von Bartelt Immer, Reinalt Johannes Klein und Claude Jaccard eine Replik der Louis-Alexandre Clicquot-Orgel (1734) mit 23 Registern auf drei Manualen eingebaut, die erste Orgel Deutschlands in konsequent barock-franzĂśsischem Stil.cite-ref-86[86]
Im Zuge der nach Westen vorrĂźckenden Moorkolonisierung in St. Georgiwold und Weenermoor zogen die DĂśrfer mit ihren Kirchen mit. Die Kirche in Weenermoor aus dem Jahr 1824 ist bereits die dritte Kirche des Ortes, da die beiden Vorgängergebäude aufgegeben wurden. Die pneumatische Rohlfing-Orgel von 1906 ist vollständig erhalten. Die St. Georgiwolder Kirche wurde 1689 zum ersten Mal als Backsteinkirche gebaut, jedoch ohne Fundamente, sodass sie 1960 neu errichtet werden musste. Die kleine Orgel der Firma Jehmlich stammt aus den 1970er Jahren. Die Kirchborgumer Kirche im Stil des Klassizismus datiert von 1827, während der Turm (1766) noch von der Vorgängerkirche stammt. Die kleine Orgel der GebrĂźder Rohlfs (1876â1878) ist weitgehend erhalten. Im Jahr 1882 wurde in Holthusen die erste Kirche errichtet, nachdem grĂśĂere Spenden den Bau ermĂśglicht hatten. Als die Kirche im Zweiten Weltkrieg kanadischen Soldaten als Kino diente,cite-ref-87[87] wurde die Orgel Opfer des Vandalismus. Im Jahr 1970 baute die Firma Alfred FĂźhrer hinter dem Prospekt von Johann Diepenbrock ein neues Werk. In MĂśhlenwarf wurde die reformierte Kirchengemeinde erst 1905 gegrĂźndet und erhielt 1908 ihr heutiges Gotteshaus.
Profanbauten
Das Hafenbecken Weeners wurde bereits um 1570 angelegt,cite-ref-88[88] ist aber im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut worden. Fßr den Umschlagsbetrieb wird der Hafen nicht mehr genutzt, er dient als Freizeithafen und ist durch die Schleuse tideunabhängig. Am Hafen befinden sich Bßrger- und Speicherhäuser.
In Weener sind neben den Kirchen eine Vielzahl von BĂźrgerhäusern aus frĂźheren Jahrhunderten erhalten. Besonders an der NorderstraĂe, der HauptstraĂe der Altstadt, befinden sich architektonisch herausragende Gebäude. Dazu zählt das Fronehaus an der NorderstraĂe 19. Der eingeschossige Backsteinbau ist inschriftlich auf das Jahr 1660 datiert.cite-ref-89[89] Die StraĂenfront wurde 1965 abgetragen und anschlieĂend rekonstruiert. Im Zuge der BaumaĂnahmen wurde das Haus verkĂźrzt; die Kreuzstockfenster wurden wiederhergestellt. Ein eingeschossiges Giebelhaus von 1719 befindet sich an der NorderstraĂe 56. Es weist einen geschwungenen Giebel auf, dessen Ortgang mit Ăźppigem Blatt- und BlĂźtenschmuck verziert ist.
An der Neuen StraĂe liegt das ehemalige Armenhaus, das als Heimatmuseum genutzt wird. Es handelt sich um eine zur StraĂe offene DreiflĂźgelanlage aus dem Jahr 1791.cite-ref-90[90] Das Mauerwerk ist durch flache Pilaster gegliedert. Ebenfalls an der Neuen StraĂe (Nummer 12) lieĂ der Viehhändler Hesse eine neugotische Villa aus dem 19. Jahrhundert errichten.cite-ref-91[91] Sie verfĂźgt Ăźber zinnenartige TĂźrmchen, Spitzbogenblenden und einen monumentalen Eingang. Das Gebäude wird vom Organeum genutzt. Eine weitere, wenn auch kleinere neugotische Villa befindet sich an der SĂźderstraĂe 18.
In den Stadtteilen Stapelmoor und MÜhlenwarf befinden sich Galerieholländer-Windmßhlen. Die Mßhle in MÜhlenwarf stellte 1972 ihren Betrieb ein und wurde seit jenem Jahr von Karl Dall als Zweitwohnsitz genutzt. Der in Hamburg-Eppendorf lebende Komiker verkaufte die Mßhle 2010 an einen Privatmann.cite-ref-92[92] Das älteste authentisch datierte Bßrgerhaus in Ostfriesland ist das Steinhaus in Stapelmoor.cite-ref-93[93] Es stammt aus dem Jahr 1429 und wurde von Beginn an als Wohnung des dortigen Pastors oder Kanonikers genutzt.
Der im Rokokostil erbaute Kaakebogen an der Georgskirche trennte frßher den kirchlichen vom weltlichen Bereich des Weeneraner Marktes. Er wurde 1984 restauriert. Die Kaake ist ein ehemaliger Markt- und Gerichtsplatz am Verkehrsknotenpunkt Leer-Holland-Westfalen. Hier wurden Vieh- und Pferdemärkte abgehalten. Auf dem Platz vor dem Bogen wurden im Mittelalter Gesetzesbrecher an den Pranger gestellt.
Sprache
In Weener wird neben Hochdeutsch auch Ostfriesisches Platt gesprochen. Zumindest unter Erwachsenen ist Platt durchaus Alltagssprache. Die Stadt fĂśrdert â auch mit UnterstĂźtzung des PlattdĂźtskbĂźros der Ostfriesischen Landschaft â den Gebrauch und damit den Erhalt des Plattdeutschen.
Sport
In der Kernstadt sind mehrere Sportvereine beheimatet, darunter TuS Weener, Angelsportverein Rheiderland, Surf- und Kanuclub Rheiderland, Seglerverein Weener und Pferdesportverein Weener. Seit 1972 gibt es in Weener eine Ortsgruppe der DLRG mit knapp 900 Mitgliedern (2010).cite-ref-94[94] Der TuS Weener hat als grĂśĂter Verein der Stadt mehr als 1100 Mitglieder. Etwa 760 davon gehĂśren der Turn-Abteilung an, was diese Sparte des TuS zur grĂśĂten Turn-Abteilung im Landkreis Leer macht.cite-ref-95[95] In dem 1885 gegrĂźndeten Universalsportverein werden zudem FuĂball, Tennis, Schwimmen, Volleyball, Basketball, Badminton, Kampfsport und Gesundheitssport angeboten. DarĂźber hinaus hat der TuS als einziger Verein des Rheiderlands eine Leichtathletik-Abteilung. Der TuS Weener hat mit dem TV Bunde eine gemeinsame Handballabteilung, die im Spielbetrieb unter dem Namen HSG Weener/Bunde aufläuft.
Weiterhin haben mehrere Ortsteile ihre eigenen Vereine, die zumeist Ăźber mehrere Abteilungen verfĂźgen. Zu nennen sind Teutonia Stapelmoor, Heidjer SV (Stapelmoorerheide), TuS Holthusen und die Sportfreunde MĂśhlenwarf. In Holthusen gibt es einen Schachverein, in Diele einen SchĂźtzenverein. In der Stadt Weener wird, wie in ganz Ostfriesland, BoĂeln als Sportart im Ligenbetrieb gespielt.
Die Stadt verfßgt mit dem Friesenbad ßber ein Üffentliches Freibad. Es wurde 1972 erbaut und 2009 mit einem finanziellen Aufwand von 1,5 Millionen Euro saniert. Bereits seit 2003 besteht eine Kooperation mit dem Papierwerk Klingele, das das Bad durch eine unterirdische Rohrleitung mit Fernwärme versorgt.cite-ref-96[96] Ein Hallenbad gibt es in Weener hingegen nicht, die nächstgelegenen befinden sich in Bunde, Leer und Papenburg.
RegelmäĂige Veranstaltungen
Die DLRG-Ortsgruppe Weener veranstaltet jährlich im Sommer ein Drachenbootrennen im alten Hafen. Im Herbst findet in Weener das SchĂźtzenfest statt. Keine organisierte Veranstaltung, aber ein Event, das jedes Mal hunderte Schaulustige auf den Weeneraner Emsdeich lockt, sind ĂberfĂźhrungen der Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft emsaufwärts. Im Stapelmoorer Park wird seit 2006 jährlich ein Metalcore-Festival mit dem Namen âFree For Allâ organisiert, dessen Besucherzahlen bei etwa 6000 bis 7000 liegen.cite-ref-97[97] Ende September findet der Michaelismarkt, einer der ältesten Märkte der Region, statt.
Wirtschaft und Infrastruktur
Gewerbegebiete befinden sich nĂśrdlich der Kernstadt an der BundesstraĂe 436 sowie an der Autobahnanschlussstelle Papenburg (Gewerbepark Rheiderland). Im Ortsteil Diele existiert ein 380-kV-Umspannwerk. Dort endet das HGĂ-Kabel, das von Offshore-Windparks in der deutschen AusschlieĂlichen Wirtschaftszone in der Nordsee kommt. Ăber die Ems fĂźhrt die 380-kV-Ems-Freileitungskreuzung.
Die AuĂenbereiche des Stadtgebiets werden landwirtschaftlich genutzt. Dabei ist die Milchviehhaltung vorherrschend. Im Stadtteil Halte befinden sich mehrere Gärtnereien, deren groĂe Gewächshäuser das Ortsbild mitprägen. Aufgrund des häufig und stark wehenden Windes und nicht zuletzt auch wegen der dĂźnnen Besiedlung eignen sich die nĂśrdlichen AuĂenbereiche des Stadtgebiets zur Nutzung von Windenergie. Dementsprechend gibt es westlich von Weenermoor und nĂśrdlich der Kernstadt Windparks.
Im Dienstleistungssektor ist zum einen der Einzelhandel im Stadtkern von Bedeutung. Gleichwohl ergeben sich aufgrund der Standortnachteile zur Kreisstadt Leer hier spĂźrbare EinbuĂen und folglich temporäre GeschäftsschlieĂungen. Dagegen hat sich zum anderen der Tourismus zu einem wichtigen Standbein der lokalen Wirtschaft entwickelt. Hier ist insbesondere der Bootstourismus entlang der Ems zu nennen. Am linken Flussufer befindet sich der GroĂteil der touristischen Infrastruktur: Marina (274 Liegeplätze, 40.000 m² Hafenfläche, 20 t Hebekran, Tankstelle usw.), Campingplatz, Wohnmobil-Stellplätze und das Freibad mit weiteren angeschlossenen Freizeit-Einrichtungen. Am 26. November 2010 verlieh Niedersachsens Wirtschaftsminister JĂśrg Bode der Stadt das Prädikat âStaatlich anerkannter Erholungsortâ. Mit den MĂźhlen im Stadtgebiet liegt die Kommune an der touristischen Themenroute Niedersächsische MĂźhlenstraĂe. Neu erĂśffnet wurde im Jahr 2010 einen Rad-Themenroute, die die SchiffsĂźberfĂźhrungen der Meyer Werft zum Thema hat (Kreuzfahrtweg-Route).cite-ref-98[98]
In Weener waren per 30. Juni 2022 insgesamt 6272 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gemeldet. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze im Stadtgebiet betrug zum selben Stichtag 3308. Weener ist eine Auspendler-Kommune: Per 30. Juni 2022 standen 1614 Einpendlern aus anderen Kommunen 4578 auspendelnde Weeneraner gegenßber. Daraus ergibt sich ein negatives Pendler-Saldo von 2964.cite-ref-statistik-99-0[99] Neben Unternehmen in der Stadt Leer ist auch die Meyer Werft in Papenburg ein Ziel der Auspendler.
Daten zur Arbeitslosigkeit in der Stadt Weener selbst werden nicht erhoben. Im Geschäftsbereich Emden-Leer der Agentur fßr Arbeit lag die Arbeitslosenquote im Oktober 2018 bei 5,6 Prozent.cite-ref-100[100] Sie lag damit 0,3 Prozentpunkte ßber dem niedersächsischen Durchschnitt.
Landwirtschaft
In den AuĂenbereichen von Weener gibt es landwirtschaftliche Betriebe. Wegen der Bodenverhältnisse herrscht Milchwirtschaft vor. Aufgrund des im ostfrieslandweiten Vergleich nur leicht unterdurchschnittlichen Anteils an Landwirtschaftsflächen trägt diese zu einem gewissen Teil dazu bei, dass der Landkreis Leer 2021 der siebtgrĂśĂte Milcherzeuger-Landkreis in Deutschland war.cite-ref-101[101] Die Milchlandwirte leiden seit einigen Jahren unter einem oft geringen und stark schwankenden Preis fĂźr Milch und Milchprodukte.cite-ref-102[102] Einzelne Landwirte verdienen durch das Aufstellen von Windkraftanlagen oder Biogas-Anlagen hinzu.cite-ref-103[103] Im Ortsteil Halte befindet sich eine groĂe Gärtnerei-Siedlung, die nach dem Zweiten Weltkrieg fĂźr Vertriebene angelegt wurde. Bis heute spielt der Unterglas-Anbau in Halte eine bedeutende Rolle und prägt das Ortsbild. Einzelne Landwirte produzieren nach Bio-Richtlinien.cite-ref-104[104]
Ansässige Unternehmen
Weener verfĂźgt Ăźber eine kleine Anzahl von Industriebetrieben, darunter ist der 1960 gegrĂźndete Verpackungshersteller Weener Plastic Packaging Group, die 2012 von der US-Gesellschaft Lindsay Goldberg Vogel Ăźbernommen wurde. Dort arbeiten etwa 450 von insgesamt 2000 Mitarbeitern.cite-ref-105[105] âWeener Plastikâ, wie der Betrieb kurz genannt wird, ist damit der grĂśĂte private Arbeitgeber der Stadt und des gesamten Rheiderlandes sowie einer der grĂśĂeren Arbeitgeber im Landkreis Leer. Ein weiterer industrieller Arbeitgeber ist die Papierfabrik Klingele, die 1920 in Wiesloch gegrĂźndet wurde und 1958 ein Werk in Weener Ăźbernahm. Das Werk stellt Wellpappenrohpapiere her und hat etwa 140 Beschäftigte. Wärme und teils auch Strom fĂźr den Produktionsprozess bezieht die Papierfabrik aus dem 2008 fertiggestellten EBS-Kraftwerk Weener. Seit 2011 ergänzt eine firmeneigene Windkraftanlage die fĂźr die Produktion benĂśtigte Stromversorgung.cite-ref-106[106] Ebenfalls eine dreistellige Zahl von Mitarbeitern (175) beschäftigt der Bauteilehersteller Wildeboer, der in Weener seinen Stammsitz und darĂźber hinaus Vertretungen in Ulm und Leipzig hat. Das Unternehmen ist im Bereich Schall- und Brandschutz sowie Luftverteilung tätig.cite-ref-107[107] Weitere Unternehmen in Handwerk und Handel dienen in erster Linie der Nahversorgung.
Ăffentliche Einrichtungen
An Ăśffentlichen Einrichtungen gibt es in Weener die Stadtverwaltung mit ihren angeschlossenen Ăśffentlichen Betrieben wie dem Bauhof, eine Polizeistation sowie das Krankenhaus Rheiderland (66 Betten). Es befindet sich zu 51 % in Trägerschaft des Kreiskrankenhauses Leer und zu 49 % in der eines Krankenhausvereins, der die Klinik am Ende des 19. Jahrhunderts errichten lieĂ.cite-ref-108[108] Der Wasserversorgungsverband Rheiderland, eine KĂśrperschaft des Ăśffentlichen Rechts, hat seinen Sitz in Weener. Dort betreibt der WVV, der 20 Beschäftigte zählt, auch das Wasserwerk. Versorgt wird das gesamte Rheiderland inklusive des Leeraner Stadtteils Bingum.cite-ref-109[109] Das Bundeswehr-Materiallager beschäftigte Anfang 2011 insgesamt 40 Menschen.cite-ref-110[110] Das ehemalige Marinedepot war zeitweise der grĂśĂte Arbeitgeber der Stadt. DarĂźber hinaus betreibt die Bundeswehr seit 1961 an der Landsburg 1 eine Ausbildungswerkstatt.cite-ref-111[111] Des Weiteren gibt es eine AuĂenstelle der Kreisvolkshochschule Leer.
Weener hat in den vergangenen Jahrzehnten Ăśffentliche Einrichtungen verloren. Nach dem Verlust des Kreissitzes durch die Zusammenlegung mit dem Landkreis Leer (1932) wurde 1971 auch die bis dahin aufrechterhaltene AuĂenstelle der Kreisverwaltung aufgelĂśst. 1972 wurde das Amtsgericht Weener geschlossen.cite-ref-112[112] Seitdem befindet sich das zuständige Amtsgericht in der Nachbarstadt Leer. Ebenfalls in Leer sind das Finanzamt und weitere BehĂśrden wie das Katasteramt zu finden. Eine Rettungswache ist in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus vorhanden. Sie ist durchgehend mit einem Notarztwagen einsatzbereit.cite-ref-113[113] Eine weitere Rettungswache fĂźr das Rheiderland, mit 24-Stunden Einsatzbereitschaft, befindet sich aus geografischen GrĂźnden in Bunde, weil das nĂśrdliche Rheiderland von dort aus schneller zu erreichen ist. Das Feuerwehrwesen in der Stadt ist ehrenamtlich organisiert. Freiwillige Feuerwehren gibt es im Stadtzentrum sowie in Weenermoor, Holthusen, Stapelmoor, Diele und Vellage.cite-ref-114[114]
Verkehr
StraĂe
Die Bundesautobahn A 31 verläuft an der Stadtgrenze zwischen Weener und Bunde. Drei Anschlussstellen der Autobahn sind fĂźr Weener von Bedeutung. Die wichtigste ist die Anschlussstelle Weener/Bunde, die den Stadtkern anschlieĂt. Im SĂźden des Stadtgebietes befindet sich die Anschlussstelle Papenburg, im äuĂersten Norden und Nordosten die Anschlussstelle Jemgum. Das Autobahndreieck Weener, das die A 280 mit der A 31 verknĂźpft, befindet sich auf der Grenze zwischen Weener und Bunde. Die A 280 stellt die Anbindung an die niederländische A 7 in Richtung Groningen sicher und ist Teil der EuropastraĂe 22.
Die BundesstraĂe B 436 beginnt in Weener an der Anschlussstelle Weener/Bunde der A 31 und fĂźhrt Ăźber Leer nach Sande. Die LandesstraĂe 17 beginnt an der B 436 im Stadtteil MĂśhlenwarf und fĂźhrt in sĂźdwestlicher Richtung Ăźber Wymeer zur niederländischen Grenze. Die L 31 beginnt an der B 436 nahe der Kernstadt und fĂźhrt in sĂźdlicher Richtung nach Rhede; sie ist zugleich die wichtigste innerstädtische Verbindung zur Anbindung der sĂźdlichen Stadtteile an die Kernstadt. Die KreisstraĂe 158 zweigt in Diele von der L 31 ab und fĂźhrt Ăźber die EmsbrĂźcke nach Papenburg. Sie ist die nächste StraĂenquerung der Ems sĂźdlich der Jann-Berghaus-BrĂźcke und verbindet Papenburg mit seinen Industrie- und Hafenbetrieben mit der A 31.
Die Deutsche-Bahn-Tochter Weser-Ems-Bus (WEB) bedient mehrere Linien im ĂPNV, die Weener mit dem Umland verbinden: Die Linie 620 fĂźhrt von Leer Ăźber Weener nach Bunde und weiter ins niederländische Bad Nieuweschans. Die Linie 624 beginnt in Leer und fĂźhrt Ăźber Weener nach Kanalpolder am Dollart. Von Marienchor in der nĂśrdlichen Nachbargemeinde Jemgum aus fährt die Buslinie 631 nach Weener. Mit ihr werden die nordwestlichen Ortsteile der Stadt angebunden. Die Buslinie 632 verläuft vom Stadtzentrum durch die sĂźdlichen Stadtteile nach Wymeer nahe der niederländischen Grenze. Mit der Buslinie 641, die in Bunde beginnt, wird Weener mit Papenburg verbunden. Während die Linie 620 (Leer-Nieuweschans) im Stundentakt verkehrt, sind die anderen Linien auf die BedĂźrfnisse des Schulverkehrs ausgerichtet. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag verkehrt zudem ein Nachtbus nach Leer und zurĂźck. Um diejenigen Stadtteile mit zeitlich und/oder räumlich eingeschränktem Busangebot anzubinden, wurde ein Anrufbus-System eingefĂźhrt, das montags bis freitags von 7.30 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr zur VerfĂźgung steht.cite-ref-115[115]
Durch das Gemeindegebiet von Weener fĂźhren die Radwanderwege Dortmund-Ems-Kanal-Route, ein rund 350 km langer und nahezu steigungsfreier Radfernweg der das Ruhrgebiet mit der NordseekĂźste verbindet; der NordseekĂźsten-Radweg (EV12) stĂśĂt auf den Dortmund-Ems-Kanal und verläuft dann gemeinsam mit der Dortmund-Ems-Kanal-Route oder der Dollard Route bis Emden. Der NordseekĂźsten-Radweg (North Sea Cycle Route) ist ein internationaler Radweg durch sechs Nordsee-Anrainerstaaten. Er wurde 2001 als EuroVelo-Radweg Nr. 12 erĂśffnet. Der deutsche Teil entspricht der D-Route 1 und ist rund 905 Kilometer lang.
Eisenbahn
Der Bahnhof Weenercite-ref-116[116] liegt an der Bahnstrecke IhrhoveâGroningen. Die Bahnstrecke ist nicht elektrifiziert und wird von Dieseltriebwagen befahren. Anschluss an den nationalen Intercity-Fernverkehr besteht in Leer mit Verbindungen unter anderem in Richtung Bremen/Hannover und MĂźnster/KĂśln.
Ein bahntechnisches Bauwerk von Bedeutung war die FriesenbrĂźcke, die längste deutsche Eisenbahn-KlappbrĂźcke.cite-ref-117[117] Der feste Mittelteil Ăźber der sog. Binnenschiffs-Durchfahrt wurde bei Passagen von Neubauten der emsaufwärts gelegenen Meyer Werft regelmäĂig ausgehängt und nach Beendigung der Passage wieder eingesetzt. Durch die Kollision eines Frachters mit der geschlossenen BrĂźcke am Abend des 3. Dezember 2015 wurde das klappbare Segment vĂśllig zerstĂśrt und die BrĂźcke dadurch unbefahrbar. 2021/22 wurde die BrĂźcke abgerissen. Der durchgehende Eisenbahnverkehr zwischen Weener und Leer ist dadurch bis mindestens 2025[veraltet] unterbrochen.cite-ref-118[118]cite-ref-119[119] Die ZĂźge in Richtung Groningen beginnen und enden derzeit in Weener. In Richtung Leer besteht ab Weener Schienenersatzverkehr mit Omnibussen.cite-ref-120[120]
Flugverkehr
Der nächstgelegene Flugplatz befindet sich in Leer, der nächstgelegene internationale Verkehrsflughafen mit Linienflugbetrieb in Bremen. Der noch näher gelegene Flughafen Groningen bietet zudem internationale Charterflßge in Urlaubsregionen an. Der Hafen von Weener hat fßr den Warenumschlag keine Bedeutung mehr. Er dient als Freizeithafen und wurde um eine Marina erweitert.
Medien
In Weener ist die Rheiderland-Zeitung beheimatet, eine eigenständige kleine Tageszeitung, die im Rheiderland in einer Auflage von etwa 5500 Exemplaren erscheint. Weiterhin befindet sich eine AuĂenstelle der Bezirksredaktion Leer der Ostfriesen-Zeitung in der Stadt. Die beiden Tageszeitungen werden durch die in Leer erscheinenden und an verschiedenen Wochentagen kostenlos verteilten Anzeigenblätter Der Wecker, Der Wecker am Mittwoch, Sonntags-Report und Neue Zeitung ergänzt. Die Stadt liegt zudem im Sendegebiet des BĂźrgerrundfunk-Senders Radio Ostfriesland, das nächste Studio befindet sich in Leer.
Bildung
In Weener gibt es fĂźnf Grundschulen im Stadtzentrum, in Holthusen, Stapelmoor, Stapelmoorerheide und in MĂśhlenwarf. Hinzu kommen eine Hauptschule (PhĂśnixschule), die Karl-Bruns-Realschule und eine Schule fĂźr Lernhilfe. Die nächstgelegenen Gymnasien befinden sich in Leer (Ubbo-Emmius-Gymnasium und Teletta-GroĂ-Gymnasium), die angestrebte Einrichtung einer gymnasialen AuĂenstelle in Weener scheiterte. FrĂźhkindliche Erziehung wird in fĂźnf städtischen Einrichtungen angeboten: Kindergärten in Weener (Kernort), Holthusen, MĂśhlenwarf und Stapelmoor sowie eine Kinderkrippe im Kernort. Hinzu kommt ein kirchlicher Kindergarten der Baptisten im Stadtzentrum.cite-ref-121[121] In Weener ist eine AuĂenstelle der Volkshochschule des Landkreises Leer ansässig. Das Organeum in Weener ist ein Zentrum der organologischen Forschung und Lehre. Die nächstgelegene Fachhochschule ist die Hochschule Emden/Leer, die nächstgelegenen Universitäten sind in Oldenburg und jenseits der Grenze in Groningen.
PersĂśnlichkeiten
In Weener geboren
Ein Politiker und ein emeritiertes Kirchenoberhaupt gehÜren zu den bekannten lebenden Weeneranern: Hermann Onko Aeikens (* 21. September 1951), war von 2009 bis 2016 Minister fßr Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt und ist von 2016 bis 2019 beamteter Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium. Jann Schmidt (* 24. Oktober 1948) war bis 2013 Kirchenpräsident der Evangelisch-reformierten Kirche (Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland). Weitere in Weener geborene PersÜnlichkeiten sind:
⢠Gottlieb Heinrich Kirchhoff (1801â1870), Jurist, Mitglied der Ersten Kammer der Ständeversammlung des KĂśnigreichs Hannover
⢠Georg Graupe (1875â1959), Politiker (SPD), Arbeitsminister in Sachsen, Mitglied des Sächsischen Landtags sowie des Reichstags
⢠Hermann Albert Hesse (1877â1957), evangelisch-reformierter Theologe
⢠Max Markreich (1881â1962), Vorsitzender der JĂźdischen Gemeinde in Bremen
⢠Hermann Plagge (1988â1918), Schriftsteller
⢠Georg Frickenstein (1890â1946), liberaler Politiker, OberbĂźrgermeister von Emden
⢠Leo Meyer (1891â1942), jĂźdischer Filmproduzent und Produktionsleiter
⢠Harmannus Anton Obendiek (1894â1954), reformierter Theologe
⢠Egbert Koolman (1938â2015), Bibliothekar und Historiker
⢠Ewald Dreesmann (1940â1986), Politiker (SPD), MdL
⢠Jan Lokers (* 1958), Historiker und Archivar, Direktor des Archivs der Hansestadt Lßbeck
⢠Walter Hilbrands (* 1965), evangelikaler Theologe, Dekan der Freien Theologischen Hochschule GieĂen
⢠Menno Aden (* 1971), zeitgenÜssischer Kßnstler
⢠Janneke de Vries (* 1968), Kunsthistorikerin und Kuratorin
⢠Marie Hoppe (* 1986), Politikerin (Bßndnis 90/Die Grßnen), von 2011 bis 2015 Mitglied der Bremer Bßrgerschaft (MdBB)
⢠Mareike Engels (* 1988), Politikerin (Bßndnis 90/Die Grßnen), Mitglied der Hamburger Bßrgerschaft
⢠Maik Brßckner (* 1992), Politiker (Die Linke)
⢠Nico Bloem (* 1994), Politiker (SPD)
Unter den verstorbenen SĂśhnen der Stadt ist Anton WĂźbbena-Mecima (* 31. Oktober 1920 in St. Georgiwold bei Weener; â 6. Juli 2002 ebenda) zu nennen, frĂźherer Landtagsabgeordneter der CDU in Hannover. Otto Buurman, geboren 1890 im heutigen Stadtteil Kirchborgum, war deutscher Arzt und Gesundheitspolitiker. Die KĂźnstlerin Erwine Esk wurde 1903 in Weener geboren.
Mit Weener verbunden
Der Baptistenpastor August Friedrich Wilhelm Haese (* 23. September 1825 in Stettin; â 12. Dezember 1912 in Weener) wohnte in seinen letzten Lebensjahren in Weener. Hermann Conring (* 4. November 1894 in Aurich; â 9. Februar 1989 in Weener), Landrat des Kreises Leer und später Landtags- und Bundestagsabgeordneter der CDU, in der Zeit des Nationalsozialismus seit 1938 Mitglied der NSDAP, gehĂśrt zu den bedeutendsten, aber auch umstrittensten Ostfriesen im 20. Jahrhundert. Er hatte mĂźtterlicherseits Verbindungen zu alteingesessenen Weeneraner Familien und verbrachte in der Stadt seinen Lebensabend.
Der Musiker und Komponist Rafael Alfaro Kotte (* 19. September 1962 in Dortmund; â 16. September 2005 in Freiburg im Breisgau), verbrachte in Weener seine Jugend, desgleichen der Admiral, NATO-Befehlshaber (Flottenchef) und Ritterkreuzträger Karl Smidt (* 30. August 1903 Neuenhaus; â 11. Januar 1984 in Flensburg), der aus einer rheiderländischen Pastorenfamilie stammte.
Menna Steen war als Pfarrersfrau in der Zeit des Nationalsozialismus im Kirchenkampf eine engagierte und gleichberechtigte Mitstreiterin ihres Mannes, eines maĂgeblichen Mitgliedes der Bekenntnisgemeinschaft innerhalb der reformierten Landeskirche der Provinz Hannover. Unter den beiden war die Kirchengemeinde Holthusen eines der Zentren der Bekennenden Kirche in Ostfriesland.
Des Weiteren:
⢠Heinrich Friedrich Wilhelm Perizonius (1802â1895), deutscher Theologe
⢠Otto Luyken (1884â1953), deutscher PflanzenzĂźchter, Direktor
Literatur
⢠Martin Zeiller: Wenera. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Westphaliae (= Topographia Germaniae. Band 8). 1. Auflage. Matthaeus Merian, Frankfurt am Main 1647, S. 94 (Volltext [Wikisource]).
Mit der Geschichte Weeners befassen sich:
⢠Aeilt Risius: Weener (Ems) â Geschichte der Stadt im Rheiderland. Verlag H. Risius, Weener 1983, ISBN 3-88761-011-3.
⢠Aeilt Risius: Das Rheiderland. Beiträge zur Heimatkunde des Altkreises Weener. Schuster, Leer 1974, ISBN 3-7963-0049-9 (Nachdruck von Kiel 1930).
Daneben sind die folgenden Werke, die sich mit Ostfriesland im Allgemeinen beschäftigen, auch fßr die Historie und Beschreibung der Stadt insofern bedeutsam, als sie einzelne Aspekte beleuchten:
⢠Detlef Suhr: Kunstreisefßhrer Landkreis Leer. Eigenverlag, Edewecht-Friedrichsfehn 2022, ISBN 978-3-00-071553-2.
⢠Heinrich Schmidt: Politische Geschichte Ostfrieslands (= Ostfriesland im Schutze des Deiches, Band 5). Rautenberg, Leer 1975, DNB 200446355.
⢠Wolfgang Schwarz: Die Urgeschichte in Ostfriesland. Verlag Schuster, Leer 1995, ISBN 3-7963-0323-4.
⢠Karl-Heinz Sindowski u. a.: Geologische Entwicklung von Ostfriesland (= Ostfriesland im Schutze des Deiches. Band 1). Deichacht KrummhÜrn (Hrsg.), Selbstverlag, Pewsum 1969, DNB 457744375.
⢠Menno Smid: Ostfriesische Kirchengeschichte (= Ostfriesland im Schutze des Deiches, Band 6). Selbstverlag, Pewsum 1974, DNB 750347139.
⢠Harm Wiemann, Johannes Engelmann: Alte Wege und StraĂen in Ostfriesland (= Ostfriesland im Schutze des Deiches, Band 8). Selbstverlag, Pewsum 1974, DNB 750347147.
Weblinks
Commons
: Weener
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Weener
â ReisefĂźhrer
⢠Website der Stadt Weener
⢠Heimatkundlicher Arbeitskreis fßr die Ortschaften Weenermoor, MÜhlenwarf, Sankt Georgiwold und Beschotenweg
⢠Beschreibung von Weener (PDF; 893 kB) in der Historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
Einzelnachweise
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-ni-11. Tabelle EVAS 12411, Fortschreibung des BevĂślkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022, Stand 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
cite-note-22. â Zum Beispiel auf der offiziellen Internetseite der Stadt, Weener.de: GruĂwort des BĂźrgermeisters, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-33. â Regionales Raumordnungsprogramm des Landkreises Leer 2006. (PDF; 587 kB) landkreis-leer.de, S. 13 nach ursprĂźnglicher Paginierung; abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-44. â In der Lokalliteratur wird der RĂźcken als Endmoräne bezeichnet, siehe Bebauungsplan Jelsgaste (PDF; 1,6 MB) Weener.de, S. 15 abgerufen am 2. November 2018 (PDF).
cite-note-55. â Angaben in diesem und den folgenden Absätzen stammen, sofern nicht anders referenziert, aus Heinz Voigt, GĂźnter Roeschmann: Die BĂśden Ostfrieslands. In: Karl-Heinz Sindowski, Heinz Voigt, GĂźnter Roeschmann, Peter Schmid, Waldemar Reinhardt, Harm Wiemann: Geologie, BĂśden und Besiedlung Ostfrieslands. (= Ostfriesland im Schutze des Deiches. Band 1). Verlag Deichacht KrummhĂśrn, Pewsum 1969, S. 51â106, hier S. 96 sowie kartografische Beilage.
cite-note-66. â Die Angaben in diesem Absatz stammen aus: Theodor Janssen: Gewässerkunde Ostfrieslands. Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1967, S. 174â180.
cite-note-bev-lkerung-77. Daten und Fakten. Weener.de; abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-88. â Ortschaften und Ortsteile. weener.de, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-99. â Quelle: Landesbetrieb fĂźr Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-1010. â Eberhard Rack: Kleine Landeskunde Ostfriesland. Isensee Verlag, Oldenburg 1998, ISBN 3-89598-534-1, S. 115.
cite-note-1111. â Flächennutzung. Bodenfläche nach Nutzungsarten. Abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-1212. â Aktualisierte Klimaweltkarte der KĂśppen-Geiger-Klimaklassifikation. koeppen-geiger.vu-wien.ac.at; abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-1313. â Klima und Wetter fĂźr Leer. holidaycheck.de; abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-1414. â Eberhard Rack: Kleine Landeskunde Ostfriesland. Isensee-Verlag, Oldenburg 1998, S. 35ff.
cite-note-1515. â Landschaftsschutzgebiet âRheiderlandâ. nlwkn.niedersachsen.de; abgerufen am 29. April 2013.
cite-note-1616. â Die Angaben wurden ermittelt mit Hilfe der Webseite Umweltkarten Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium fĂźr Umwelt, Energie und Klimaschutz, durch Eingabe des Begriffs âWeenerâ in der Suchmaske und durch Anklicken der gewĂźnschten Schutzgebietsformen; abgerufen am 22. November 2024.
cite-note-1717. â Hartmut Rebuschat (Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft): Landschaftspolder (PDF; 440 kB) S. 1, abgerufen am 2. November 2018 8pdf9.
cite-note-1818. â Wolfgang Schwarz: Die Urgeschichte in Ostfriesland. Verlag Schuster, Leer 1995, ISBN 3-7963-0323-4, S. 153 f.
cite-note-1919. â Karl-Ernst Behre, Hajo van Lengen: Ostfriesland. Geschichte und Gestalt einer Kulturlandschaft. Aurich 1995, ISBN 3-925365-85-0, S. 56.
cite-note-2020. â Rolf Bärenfänger, Wolfgang Schwarz: Ostfriesische Fundchronik. In: Emder Jahrbuch fĂźr historische Landeskunde Ostfrieslands. Band 73/74, 1993/94, zitiert aus: Archäologischer Dienst der Ostfriesischen Landschaft: Fundchronik 1992â1994, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-2121. â Wolfgang Schwarz: Die Urgeschichte in Ostfriesland. Verlag Schuster, Leer 1995, ISBN 3-7963-0323-4, S. 161 f.
cite-note-2222. â Wolfgang Schwarz: Die Urgeschichte in Ostfriesland. Verlag Schuster, Leer 1995, ISBN 3-7963-0323-4, S. 184.
cite-note-232. In: Karl-Ernst Behre/Hajo van Lengen (Hrsg.): Ostfriesland. Geschichte und Gestalt einer Kulturlandschaft. Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1995, ISBN 3-925365-85-0, S. 93â112.
cite-note-2424. â Ekkehard Wassermann: Aufstrecksiedlungen in Ostfriesland. Ein Beitrag zur Erforschung der mittelalterlichen Moorkolonisation. (Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands, Band 61; zugleich GĂśttinger geographische Abhandlungen, Heft 80), Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1985, kartografisches Beiblatt.
cite-note-2525. â Eckhard Wassermann: Siedlungsgeschichte der Moore. In: Karl-Ernst Behre/Hajo van Lengen (Hrsg.): Ostfriesland. Geschichte und Gestalt einer Kulturlandschaft. Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1995, ISBN 3-925365-85-0, S. 93â112, hier S. 98.
cite-note-2626. â Harm Wiemann: Studien zur Geschichte der Häuptlinge des Rheiderlands. In: Emder Jahrbuch fĂźr historische Landeskunde Ostfrieslands, Band 48, 1968, S. 5â24, hier: S. 15.
cite-note-2727. â Harm Wiemann: Studien zur Geschichte der Häuptlinge des Rheiderlands. In: Emder Jahrbuch fĂźr historische Landeskunde Ostfrieslands, Band 48, 1968, S. 5â24, hier: S. 24.
cite-note-2828. â Paul WeĂels (Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft): Diele (PDF; 418 kB) S. 2, abgerufen am 2. November 2018 (PDF).
cite-note-293. Zitiert in: Weener. Geschichte der Stadt an der Ems. Verlag Risius, Weener 1994, ISBN 3-88761-059-8, S. 50.
cite-note-3030. â Walter Deeters: Ostfriesland im DreiĂigjährigen Krieg. In: Emder Jahrbuch fĂźr historische Landeskunde Ostfrieslands. Band 78, 1998, S. 32â44, hier: S. 39.
cite-note-3131. â Karl-Heinz Wiechers: ⌠und fuhren weit Ăźbers Meer: Häfen der Ems. Verlag SKN, Norden 1988.
cite-note-3232. â Darauf hatte bereits der ostfriesische Geschichtsschreiber Tileman Dothias Wiarda in Band 5 seiner Ostfriesischen Geschichte (Aurich 1795) hingewiesen: âDa indessen durch die langjährigen Einquartierungen diese Kontributionen fast vĂśllig wieder in der Provinz verzehrt wurden, und das Geld immer in Circulation blieb, so läĂt sich das aufgeworfene Rätsel einigermaĂen auflĂśsen.â Zitiert in: Walter Deeters: Ostfriesland im DreiĂigjährigen Krieg. In: Emder Jahrbuch fĂźr historische Landeskunde Ostfrieslands. Band 78, 1998, S. 32â44, hier: S. 43.
cite-note-3333. â Walter Deeters: Ostfriesland im DreiĂigjährigen Krieg. In: Emder Jahrbuch fĂźr historische Landeskunde Ostfrieslands. Band 78, 1998, S. 32â44, hier: S. 38.
cite-note-3434. â Paul WeĂels (Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft): Diele (PDF; 418 kB) S. 2, abgerufen am 2. November 2018 (PDF).
cite-note-3535. â Nikolas Benckiser: Deutsche Landschaften, Band 1. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1972, S. 52.
cite-note-3636. â Risius: Weener (Ems). 1983, S. 67.
cite-note-3737. â Karl Heinrich Kaufhold, Uwe Wallbaum (Hrsg.): Historische Statistik der preuĂischen Provinz Ostfriesland. (Quellen zur Geschichte Ostfrieslands, Band 16), Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1998, ISBN 3-932206-08-8, S. 38 f.
cite-note-3838. â Karl Heinrich Kaufhold, Uwe Wallbaum (Hrsg.): Historische Statistik der preuĂischen Provinz Ostfriesland. (Quellen zur Geschichte Ostfrieslands, Band 16), Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1998, ISBN 3-932206-08-8, S. 331 f.
cite-note-3939. â Risius: Weener (Ems). 1983, S. 134.
cite-note-4040. â Risius: Weener (Ems). 1983, S. 132.
cite-note-4141. â Abgedruckt und kommentiert in: Onno Poppinga/Hans Martin Barth/Hiltraut Roth: Ostfriesland. Biografien aus dem Widerstand. Syndikat Autoren- und Verlagsgesellschaft, Frankfurt am Main 1977, ISBN 3-8108-0024-4, S. 26â32.
cite-note-ortschronisten-4242. â Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: Weener (PDF; 893 kB) abgerufen am 2. November 2018 (PDF; 914 kB).
cite-note-4343. â Daniel Fraenkel: Weener. In: Herbert Obenaus (Hrsg. in Zusammenarbeit mit David Bankier und Daniel Fraenkel): Historisches Handbuch der jĂźdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen. Wallstein, GĂśttingen 2005, ISBN 3-89244-753-5, S. 1540.
cite-note-4444. â Daniel Fraenkel: Weener. In: Herbert Obenaus (Hrsg. in Zusammenarbeit mit David Bankier und Daniel Fraenkel): Historisches Handbuch der jĂźdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen. Wallstein, GĂśttingen 2005, ISBN 3-89244-753-5, S. 1542.
cite-note-hdb-4545. â Herbert Obenaus (Hrsg.): Historisches Handbuch der JĂźdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen. ISBN 3-89244-753-5, S. 1542.
cite-note-4646. â Bernhard Parisius: Viele suchten sich ihre Heimat selbst. FlĂźchtlinge und Vertriebene im westlichen Niedersachsen (Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands, Band 79), Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 2004, ISBN 3-932206-42-8, S. 47.
cite-note-4747. â Bernhard Parisius: Viele suchten sich ihre Heimat selbst. FlĂźchtlinge und Vertriebene im westlichen Niedersachsen (Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands, Band 79), Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 2004, ISBN 3-932206-42-8, S. 78/79.
cite-note-4848. â Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: Sankt Georgiwold (PDF; 383 kB) S. 2 (PDF; 383 kB).
cite-note-4949. â Aeilt Risius: Weener: Geschichte der Stadt im Rheiderland. Verlag Risius, Weener 1994, ISBN 3-88761-059-8, S. 199.
cite-note-5050. â Weener: Symbolischer Baustart fĂźr die neue FriesenbrĂźcke. 23. Juli 2021, abgerufen am 21. August 2023.
cite-note-5151. â Deutsche Bahn: Inbetriebnahme der Wunderline GroningenâBremen verschiebt sich. vom 23. Mai 2024, abgerufen am 2. Januar 2025.
cite-note-5252. â Aeilt Risius: Weener: Geschichte der Stadt im Rheiderland. Verlag Risius, Weener 1994, ISBN 3-88761-059-8, S. 204.
cite-note-5353. â Aeilt Risius: Weener: Geschichte der Stadt im Rheiderland. Verlag Risius, Weener 1994, ISBN 3-88761-059-8, S. 204 f.
cite-note-5454. â Geschichte/Neuzeit, weener.de, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-gemeindeverzeichnis1970bis1982-5555. â Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fĂźr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und SchlĂźsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 263.
cite-note-5656. â Michael Mittmann: Das Rheiderland hat 27.100 Einwohner. In: Ostfriesen-Zeitung. 8. Januar 2011; abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-5757. â Michael Mittmann: Niederländer locken die Preise. In: Ostfriesen-Zeitung vom 25. Juni 2010, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-5858. â Klaus von Beyme: Das politische System der Bundesrepublik Deutschland. Eine EinfĂźhrung. Springer VS, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-14498-2, S. 110, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-5959. â Theodor Schmidt: Untersuchung der Statistik und einschlägiger Quellen zu den Bundestagswahlen in Ostfriesland 1949â1972. Ostfriesische Landschaft, Aurich 1978, S. 54, fĂźr die folgenden statistischen Angaben zu den Bundestagswahlen bis 1972 siehe der dortige kartografische Anhang.
cite-note-6060. â Michael Mittmann: âGemeinde Rheiderland wĂźrde besser gefĂśrdertâ. In: Ostfriesen-Zeitung vom 16. Dezember 2008, abgerufen am 2. November 2018. Michael Mittmann: GroĂgemeinde Rheiderland hätte Vorteile. In: Ostfriesen-Zeitung vom 22. Dezember 2010, abgerufen am 2. November 2018. Michael Mittmann: GroĂgemeinde Rheiderland stĂśĂt auf Skepsis. In: Ostfriesen-Zeitung vom 23. Dezember 2010, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-6161. â Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 1. November 2011; § 46 â Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 17. August 2024.
cite-note-vote-6262. â Ergebnis der Kommunalwahl 2021 auf votemanager.kdo.de; abgerufen am 19. September 2021.
cite-note-6363. â wahlen.statistik.niedersachsen.de; abgerufen am 19. September 2021.
cite-note-6464. â Landtagswahl Niedersachsen 2022 Leer/Borkum (84). In: tagesschau. 11. Oktober 2022, abgerufen am 14. Oktober 2022.
cite-note-6565. â NDR: Langjährige Landtagsvize Meta Janssen-Kucz legt Ăźberraschend Amt nieder: Sie will mehr Zeit fĂźr die Familie haben. Abgerufen am 18. November 2024.
cite-note-6666. â Anlage 2 Bundeswahlgesetz â Wahlkreise fĂźr die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag, (PDF 185,4 kB), abgerufen am 25. Februar 2025.
cite-note-6767. â NWZonline.de: Bundestagswahl in Ostfriesland: Diese sieben Abgeordneten ziehen nach Berlin. 24. Februar 2025, abgerufen am 25. Februar 2025.
cite-note-6868. â JĂźrgen Eden: Franzosen machten sich dieses Mal rar. In: Ostfriesen-Zeitung. 25. Mai 2009; abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-6969. â Verein und Ziele. dffkr.de; abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-7070. â Walter Hollweg: Die Geschichte des älteren Pietismus in den reformierten Gemeinden Ostfrieslands. Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1978.
cite-note-7171. â Menno Smid: Ostfriesische Kirchengeschichte (= Ostfriesland im Schutze des Deiches. Band 6). H. Risius, Weener 1974, S. 500.
cite-note-7272. â Reinhard Smidt: Superintendent Reemt Peters Smidt â Ein Lebensbild des frĂźheren Predigers und Seelsorgers. In: Der Deichwart, (Heimatbeilage der Grenzlandzeitung Rheiderland). Weener, Nr. 173, 3. August; Nr. 184, 10. August; Nr. 190, 17. August 1957.
cite-note-7373. â Ev.-ref. Gemeinde Weener, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-7474. â Monika van Lengen: Rheiderlands Kirchen. Entdeckungsreise zu Gotteshäusern aus acht Jahrhunderten im Westen Ostfrieslands. H. Risius, Weener 2000, S. 31.
cite-note-7575. â Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Weener (Hrsg.): Geschichte der Baptistengemeinde Weener / Ems. Weener 1996, S. 4 f.
cite-note-7676. â Website der Kindertagesstätte Jona, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-7777. â Daniel Fraenkel: Weener. In: Herbert Obenaus (Hrsg. in Zusammenarbeit mit David Bankier und Daniel Fraenkel): Historisches Handbuch der jĂźdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen. Wallstein, GĂśttingen 2005, ISBN 3-89244-753-5, S. 1534.
cite-note-7878. â Daniel Fraenkel: Weener. In: Herbert Obenaus (Hrsg. in Zusammenarbeit mit David Bankier und Daniel Fraenkel): Historisches Handbuch der jĂźdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen. Wallstein, GĂśttingen 2005, ISBN 3-89244-753-5, S. 1542.
cite-note-7979. â Heimatmuseum, weender.de, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-8080. â Homepage Organeum, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-8181. â Arbeitskreis e. V., abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-8282. â Homepage der LandesbĂźhne Niedersachsen Nord, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-8383. â Gottfried Kiesow: ArchitekturfĂźhrer Ostfriesland. Verlag Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2010, ISBN 978-3-86795-021-3, S. 166 f.
cite-note-8484. â Cornelius H. Edskes, Harald Vogel: Arp Schnitger und sein Werk (= 241. VerĂśffentlichung der Gesellschaft der Orgelfreunde). 2. Auflage. Hauschild, Bremen 2013, ISBN 978-3-89757-525-7, S. 106, 175 f.
cite-note-8585. â Hermann Haiduck: Die Architektur der mittelalterlichen Kirchen im ostfriesischen KĂźstenraum. Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1986, ISBN 3-925365-07-9, S. 104.
cite-note-8686. â Orgel in Stapelmoor, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-8787. â Paul WeĂels: Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: Holthusen (PDF; 412 kB) abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-8888. â Häfen. weener.de; abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-8989. â Gottfried Kiesow: ArchitekturfĂźhrer Ostfriesland. Verlag Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2010, ISBN 978-3-86795-021-3, S. 169.
cite-note-9090. â Gottfried Kiesow: ArchitekturfĂźhrer Ostfriesland. Verlag Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2010, ISBN 978-3-86795-021-3, S. 171.
cite-note-9191. â Kurt Asche: BĂźrgerhäuser in Ostfriesland. Verlag SKN, Norden 1992, ISBN 3-922365-39-6, S. 57.
cite-note-9292. â Stephan Schmidt: Karl Dall hat seine WindmĂźhle verkauft. In: Ostfriesen-Zeitung vom 28. Mai 2010, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-9393. â Kurt Asche: BĂźrgerhäuser in Ostfriesland. Verlag SKN, Norden 1992, ISBN 3-922365-39-6, S. 12.
cite-note-9494. â Rudi Meyer: DLRG Weener präsentierte Rekordzahlen. In: Ostfriesen-Zeitung vom 28. Februar 2011, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-9595. â Der Verein. tusweener.de; abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-9696. â Friesenbad, weener.de, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-9797. â Stapelmoor: 9000 Fans feiern beim âFree for allâ. In: Ostfriesen-Zeitung. vom 13. Juli 2015, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-9898. â Rudi Meyer: Mit RĂźckenwind von Halte bis Ditzum. In: Ostfriesen-Zeitung. 20. September 2010, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-statistik-9999. â Statistik der Bundesagentur fĂźr Arbeit, Excel-Datei, Tabelle Gemeindedaten, Zeile 2114, abgerufen am 22. November 2024.
cite-note-100100. â Arbeitsmarktreport Agentur fĂźr Arbeit Emden-Leer, Oktober 2018, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-101101. â Milcherzeugung und -verwendung nach Kreisen in Deutschland im Jahr 2021 (xlsx, 131 KB, Nicht barrierefrei). Bundesanstalt fĂźr Landwirtschaft und Ernährung, 28. September 2022, abgerufen am 16. März 2023.
cite-note-102102. â Petra Herterich: Sinkender Butterpreis bringt viel Unruhe. In: Ostfriesen-Zeitung vom 5. Februar 2010, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-103103. â Stephan Schmidt: Abwärme ist fĂźr Geranien-Zucht bestimmt. In: Ostfriesen-Zeitung vom 8. Februar 2011, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-104104. â Michael Mittmann: Keno Borde informierte sich Ăźber Bio-Milch. In: Ostfriesen-Zeitung vom 9. September 2009, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-105105. â Weener Plastik GmbH. regisonline.de; abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-106106. â Klingele Paper & Packaging â Papierfabrik Weener; abgerufen am 22. November 2024.
cite-note-107107. â MenĂźpunkt Unternehmen/Kennzahlen und Geschichte. wildeboer.de; abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-108108. â Unsere Historie, krankenhaus-rheiderland.de, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-109109. â Aufbau und Betriebskennzahlen des Wasserversorgungsverbandes Rheiderlandes, wvv-rheiderland.de, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-110110. â Personal in Weener wird wieder aufgestockt, Ostfriesen-Zeitung vom 15. Februar 2011, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-111111. â Gerätehauptdepot Weener. Abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-112112. â Risius: Weener (Ems). 1983, S. 200.
cite-note-113113. â Fahrzeugaufstellung, rettungsdienst-leer.de, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-114114. â Feuerwehren, weener.de, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-115115. â Region, anrufbus-leer.de, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-116116. â Weener auf bahnhof.de
cite-note-117117. â bildarchiv.baw.de: FriesenbrĂźcke bei Weener mit Unterems, Bildarchiv der Bundesanstalt fĂźr Wasserbau, abgerufen am 2. November 2018.
cite-note-118118. â Rheiderland Zeitung: Start fĂźr Bau der Rad-Rampe im Mai. 2025, abgerufen am 2. Mai 2025.
cite-note-119119. â Verspätete Freigabe: Wann kĂśnnen Radfahrer die FriesenbrĂźcke in Weener nutzen? Abgerufen am 2. Mai 2025.
cite-note-120120. â Frank Binder: FriesenbrĂźcke: Wiederaufbau dauert Jahre. In: Täglicher Hafenbericht vom 12. Januar 2016, S. 15.
cite-note-121121. â Kindertagesstätten, weener.de, abgerufen am 2. November 2018.